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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000406</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Kooperationen der &#196;rztlichen Zentralbibliothek am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf</Title>
      <TitleTranslated language="en">Cooperations of the Central Medical Library at the University Medical Center Hamburg-Eppendorf</TitleTranslated>
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      <Keyword language="en">University Medical Center Hamburg-Eppendorf</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">Kooperation von Medizinbibliotheken</SectionHeading>
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    <DatePublished>20180906</DatePublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>18</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Kooperation von Medizinbibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>In der &#196;rztlichen Zentralbibliothek werden Kooperationen hinsichtlich ihrer inhaltlichen, strukturellen und organisatorischen Entwicklung zunehmend wichtiger. Verbindungen mit der medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Hamburg und mit dem Bibliothekssystem der Universit&#228;t Hamburg werden intensiviert und durch weitere Kooperationen in Bereichen wie Ausbildung, Lehre und eLearning erg&#228;nzt. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In the Central Medical Library, cooperations within the development of content, structure and organization become increasingly important. Collaborations with the Faculty of Medicine of the University of Hamburg and the Library System of the University of Hamburg are intensified and supplemented by cooperations in job and academic training and e-learning.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Kooperationen der &#196;ZB">
      <MainHeadline>Kooperationen der &#196;ZB</MainHeadline><SubHeadline>Wozu Kooperationen&#63;</SubHeadline><Pgraph>Die &#196;rztliche Zentralbibliothek (&#196;ZB) ist die gr&#246;&#223;te medizinische Fachbibliothek in Norddeutschland. 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen 3.600 Studierende und &#252;ber 10.000 Angeh&#246;rige des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit wissenschaftlicher Literatur und Informationen.</Pgraph><Pgraph>Kooperationen als Modelle der Arbeitsorganisation, des Austausches und der gegenseitigen Unterst&#252;tzung sind aus dem Arbeitsalltag in der &#196;ZB nicht wegzudenken. Sogar die Gr&#252;ndung der &#196;ZB im Jahr 2000 als zentrale Einheit der Informationsversorgung des UKEs und der Studierenden der medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Hamburg ist das Ergebnis kooperativer Bestrebungen: Die 40 einzelnen Institutsbibliotheken wurden zusammengefasst, um die Vorteile inhaltlicher, budget&#228;rer und personeller Zusammenarbeit zu nutzen.</Pgraph><Pgraph>In Zeiten enger finanzieller Rahmenbedingungen, immer kostenintensiverer Lizenzmodelle und komplexerer Wissenschaftsstrukturen ist die &#196;ZB &#8211; so wie andere wissenschaftliche Fachbibliotheken auch &#8211; noch intensiver darauf angewiesen, Kooperation zu pflegen und neu zu erfinden.</Pgraph><SubHeadline>Kooperation in der Organisation &#8211; Die &#196;ZB als Teil der Fakult&#228;t </SubHeadline><Pgraph>Seit Bestehen der &#196;ZB ist diese als Teil der sogenannten Lernumgebung organisatorisch dem Dekanat zugeordnet. Die Verbindung mit der medizinischen Fakult&#228;t intensiviert sich seit 2016 noch einmal deutlich durch die &#220;bertragung der Leitungsfunktion der &#196;ZB auf den Leiter des Prodekanats Lehre, der als wissenschaftlicher und &#228;rztlicher Leiter durch die stellvertretene Leitung operativ unterst&#252;tzt wird. </Pgraph><Pgraph>Die enge Verbindung von Bibliothek und Dekanat ist von gro&#223;em Vorteil: Arbeitsbereiche sind vielfach verzahnt, redundante Verfahren wurden erkannt und ver&#228;ndert. Kommunikation und Zusammenarbeit findet seitdem auf allen Ebenen statt, was sich auch im Organigramm abbildet (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die im Organigramm bezeichneten Querschnittsbereiche spiegeln wider, wie durch Kooperationen Synergien entstehen, die personelle, inhaltliche und budget&#228;re Vorteile zur Folge haben. Ein weiterer positiver Effekt ist die neu gewonnene Pr&#228;senz der &#196;ZB im Gef&#252;ge von Forschung und Lehre, die das Standing der Bibliothek im UKE nachdr&#252;cklich st&#228;rkt. Intensive Kommunikationsstrukturen und Teilhabe an dekanatspolitischen Entscheidungen zeigen sich nicht zuletzt in der Optimierung des bibliothekarischen Angebots: Die Kooperation der Bibliothek mit Vertreter&#42;innen der am UKE angesiedelten Sonderforschungsbereiche konkretisiert sich in dem 2016 gegr&#252;ndeten Bibliotheksbeirat der &#196;ZB, der, erg&#228;nzt durch Mitglieder des Fachschaftsrats und der Akademie f&#252;r Bildung und Karriere, Empfehlungen hinsichtlich Erwerbung und strategischer Ausrichtung der &#196;ZB gibt. Entscheidungen wie bspw. die Teilnahme der &#196;ZB am Projekt DEAL werden vom Bibliotheksbeirat mitgetragen und finden so bei wichtigen Stakeholdern Akzeptanz.</Pgraph><SubHeadline>Kooperation in der Ausbildung</SubHeadline><Pgraph>Seit der intensiveren Kooperation von &#196;ZB und Dekanat kommt es regelm&#228;&#223;ig zum interdisziplin&#228;ren Austausch der Auszubildenden beider Bereiche. So hospitieren die Auszubildenden der &#196;ZB im Rahmen betriebsinterner Praktika ab dem 2. Lehrjahr z.B. in der Studienkoordination, nehmen an der Pr&#252;fungsorganisation teil und lernen so die Kernprozesse einer Fakult&#228;t kennen. Da in allen Bereichen und damit auch im Arbeitsalltag von Fachangestellten administrative Aufgaben zunehmen, ist diese fachliche Erweiterung der Ausbildung eine gute Vorbereitung auf den sp&#228;teren Berufsalltag. Und nicht nur die Auszubildenden profitieren von der Ausbildungskooperation, sondern auch die Kolleg&#42;innen vor Ort: Neue Kenntnisse und Arbeitsabl&#228;ufe, die sich anderswo bew&#228;hrt haben, k&#246;nnen assimiliert und in den Arbeitsalltag integriert werden.</Pgraph><SubHeadline>Kooperation im eLearning </SubHeadline><Pgraph>Blended Learning, also das integrierte Lernen, bei dem traditioneller Pr&#228;senzunterricht durch eLearning-Content erg&#228;nzt wird, ist heutzutage an Universit&#228;ten und Hochschulen Standard. Am UKE wird dazu die Lernplattform Moodle genutzt. Dozent&#42;innen der Fachbereiche Medizin und Zahnmedizin stellen dort Informationen zum Studium, Studienunterlagen, Pr&#228;sentationen und Literaturlisten f&#252;r die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen bereit.</Pgraph><Pgraph>Der eLearning-Support ist mit einer Stelle an der &#196;ZB angesiedelt &#8211; eine personelle Kooperation, die sowohl der Bibliothek als auch deren Nutzer&#42;innen gro&#223;e Vorteile bringt: Die Verbindung der Bereiche Bibliothek und eLearning in Personalunion bew&#228;hrt sich vor allem durch schnelle Handlungsf&#228;higkeit und eine umfangreiche Kenntnislage der Arbeitsfelder, die sich bspw. in urheberrechtlichen oder datenschutzrelevanten Fragen &#252;berschneiden und erg&#228;nzen. Diese personelle Schnittstelle realisiert ein St&#252;ck weit das, was zuk&#252;nftig f&#252;r die &#196;ZB immer wichtiger sein wird: Kooperierende Vernetzung und individuelle Realisierung als Reaktion auf die komplexer werdende Wissenschaftsstrukturen und das eng sitzende budget&#228;re Korsett (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline>Kooperation im Unternehmen UKE </SubHeadline><Pgraph>In den letzten Jahren hat sich die &#196;ZB auch in ihrer Sichtbarkeit als wichtiger Teil des UKEs etabliert, was vielf&#228;ltige Kooperationen widerspiegeln. Neue Mitarbeiter&#42;innen des UKEs werden im Rahmen der monatlich stattfindenden Einf&#252;hrungstage von Vertreter&#42;innen verschiedener Bereiche des Unternehmens begr&#252;&#223;t, die &#252;ber ihr jeweiliges Aufgabengebiet informieren. Seit zwei Jahren pr&#228;sentieren dabei auch Mitarbeiter&#42;innen der Bibliothek das Angebot der &#196;ZB und stellen die Vorteile und Extras vor, die die Mitarbeiter&#42;innen des UKEs in der Bibliothek erhalten. Bei Veranstaltungen, wie der Feier zum 125j&#228;hrigen Bestehen des UKEs oder der &#8222;Nacht des Wissens&#8220;, ist die &#196;ZB bew&#228;hrter und beliebter Standort f&#252;r Aktionen verschiedenster Art. </Pgraph><Pgraph>Eine weitere Kooperation innerhalb der UKE-Familie ist die Partnerschaft mit dem Institut f&#252;r die Geschichte und Ethik der Medizin (IGEM) und dem dort angebunden medizinhistorischen Museum. Ein Teil der historischen Best&#228;nde der &#196;ZB ist im IGEM angesiedelt und ist nach Absprache vor Ort f&#252;r interessierte Nutzer&#42;innen einsehbar. Den Forschungsschwerpunkten des IGEM entsprechend, befindet sich dort der spezialisierte Bestand der &#196;ZB zu Themen wie Medizin des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, Medizin im Nationalsozialismus, sowie Medizin und Ethik. Und die Zusammenarbeit geht noch weiter. Nachdem die Kolleg&#42;innen des Museums der Bibliothek mit Rat, Tat und Exponaten f&#252;r eine mehrj&#228;hrige Ausstellung zur Seite standen, pr&#228;sentieren diese nun aktuell Medien der &#196;ZB im Rahmen der Ausstellung &#8222;Medizinverbrechen im Nationalsozialismus&#8220; in einer thematisch zusammengestellten B&#252;cherwand (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Im Lernbereich der &#196;ZB werden au&#223;erdem einige Vitrinen f&#252;r Exponate des Museums genutzt und weisen so auf aktuelle Ausstellungen hin. </Pgraph><SubHeadline>Kooperation in der Lehre </SubHeadline><Pgraph>Seit 2012 der Modellstudiengang iMED am UKE eingef&#252;hrt wurde, besuchten mehr als 2.000 Studierende der Medizin einen Recherchekurs der &#196;ZB im Rahmen der &#8222;Einf&#252;hrung in das wissenschaftliche Arbeiten&#8220;. Diese Kurse der sogenannten &#8222;Second Tracks&#8220; sind fest ins Curriculum eingebundene Module am Anfang der Studiums und haben das Ziel, den Studierenden eine solide Basis des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln sowie ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie im Laufe ihres Studiums ben&#246;tigen. Die Lernziele der &#8222;Second Tracks&#8220; in diesem Bereich sind aufeinander abgestimmt und erg&#228;nzen sich. Das Konzept wird regelm&#228;&#223;ig im Rahmen der AG Informationskompetenz der &#196;ZB evaluiert und entsprechend des Feedbacks der Mitarbeiter&#42;innen modifiziert.</Pgraph><Pgraph>Die &#196;ZB ist seit WS 2017&#47;18 au&#223;erdem mit einer weiteren Veranstaltung im Curriculum vertreten. Mitarbeiter&#42;innen der &#196;ZB &#252;bernehmen im Rahmen einer Vorlesungsreihe f&#252;r angehende &#196;rzt&#42;innen, dem sogenannten &#8222;Studientag PJ&#8220;, eine Veranstaltung zum Thema Informationsmanagement, und informieren angehende &#196;rzt&#42;innen &#252;ber Suchstrategien im Arbeitsalltag, n&#252;tzliche Apps f&#252;r Klinik und Praxis, sowie Onlineportale und Suchstrategien f&#252;r Patient&#42;innen.</Pgraph><Pgraph>Auch traditionelle Kooperationen in der Lehre, wie Angebote der Bibliothek in der Orientierungseinheit f&#252;r Studienanf&#228;nger werden permanent ausgebaut. Neben allgemeinen Bibliothekseinf&#252;hrungen, speziellen F&#252;hrungen f&#252;r Auszubildende und Sch&#252;ler&#42;innen und Kurse zur systematischen Recherche sowie der Literaturverwaltung werden neue Formate entwickelt. Ein besonders erfolgreiches Beispiel daf&#252;r ist die Toolbox, die als interaktiver Kurs 2017 neu konzipiert und von der AGMB (Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen) mit dem Leuchtturmpreis ausgezeichnete wurde. Hier werden Kenntnisse zur Erstellung von Studienarbeiten und anderen wissenschaftlichen Texten vermittelt, die zwar immer vorausgesetzt, aber selten wirklich von den Studierenden gekonnt werden <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Eine besondere Form des kooperativen Zusammenwirkens im Bereich der Lehre stellt das iMed-Textbook dar. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Lehrbuch, das nach dem blended learning Prinzip entwickelt wurde und ma&#223;geschneidert den Modellstudiengang iMED am Universit&#228;tsklinikum Hamburg Eppendorf begleitet. Lernziele, Unterrichtsmaterial und interaktive Tools sind an die spiralf&#246;rmige, aufeinander aufbauende Struktur des Studiengangs angepasst. Die Lizenzierung der Medien f&#252;r das iMED-Textbook, die als Basiscontent genutzt werden, erfolgt in Kooperation mit der &#196;ZB, die auch in dieser Hinsicht in synergetischer Verbindung zu ihrem Mutterschiff Dekanat steht.</Pgraph><SubHeadline>Kooperation mit Bibliotheken </SubHeadline><Pgraph>Die &#196;ZB ist als eine zentrale Einrichtung des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf Kooperationspartnerin im Bibliothekssystem Universit&#228;t Hamburg und Mitglied im Beirat des Hamburger Bibliothekenverbundes. Als Ergebnis der bereits erw&#228;hnten Zentralisierung der einzelnen Institutsbibliotheken im Jahr 2000, ist die &#196;ZB als medizinische Fachbibliothek im Bibliothekssystem Universit&#228;t Hamburg (SUB) spezialisiert auf die Sammlung und Bereitstellung wissenschaftlicher Information im Bereich Human- und Zahnmedizin und deren angrenzenden Wissenschaften. </Pgraph><Pgraph>Die enge Kooperation von &#196;ZB und SUB ist nach au&#223;en hin durch den gemeinsamen Bibliothekskatalog erkennbar. Weniger sichtbar, aber mit gro&#223;em Benefit f&#252;r alle Beteiligten, sind die Lizenzkooperationen von &#196;ZB und SUB und den dazugeh&#246;rigen Fakult&#228;tsbibliotheken, die den Zugriff auf elektronische Ressourcen im gesamten Bibliothekssystem erm&#246;glichen, bei gleichzeitiger Entlastung von Budget und Administration. </Pgraph><Pgraph>Auch in vielen anderen Feldern kooperieren die Bibliotheken: Gemeinsame Facharbeitsgruppen suchen nach Kooperationsm&#246;glichkeiten in den Bereichen Erwerbung, Vermittlung von Informationskompetenz, Benutzung und vielen anderen Angeboten und Dienstleistungen. Die kooperative Organisation der Dokumentenlieferdienste erm&#246;glicht bspw. eine noch bessere und schnellere Versorgung der Nutzer&#42;innen mit Literatur (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>) <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Austausch findet auch im Bereich der Ausbildung und Mitarbeiter&#42;innenfortbildung statt. In gemeinsamen Sitzungen und Strategieworkshops werden von den Vertreter&#42;innen der SUB, der &#196;ZB und der Fakult&#228;tsbibliotheken gemeinsam Ziele und Visionen entworfen und formuliert, die das zuk&#252;nftige gemeinsame Handeln im Bibliothekssystem Universit&#228;t Hamburg bestimmen.</Pgraph><SubHeadline>Pl&#228;doyer f&#252;r mehr Zusammenarbeit</SubHeadline><Pgraph>Frei nach John Donne hei&#223;t es: <Mark2>&#8222;der Mensch sei keine Insel&#8220;</Mark2>. In diesem Sinne d&#252;rfen auch wissenschaftliche Bibliotheken keine Inseln sein, die versuchen allein den Wellen zu trotzen, seien diese nun digital, &#246;konomisch oder politisch.</Pgraph><Pgraph>Kooperationen machen stark &#8211; ob mit Fakult&#228;ten, Bibliotheken oder Instituten. Und auch dar&#252;ber hinaus werden Netzwerke immer wichtiger, um angesichts komplexer werdender Strukturen im Zuge der Digitalisierung und der damit einhergehenden grundlegenden Ver&#228;nderung bibliothekarischer Landschaften bestehen zu k&#246;nnen. Es muss darum gehen das eigene Standing zu festigen, um nicht in die digitale Unsichtbarkeit zu verschwinden. Darum wird in der &#196;ZB schon wieder an neuen Netzwerken gesponnen: Die geplante Kooperation mit jungen Hamburger K&#252;nstler&#42;innen ver&#228;ndert durch wechselnde Ausstellungen den neu entstehenden Lernort und machen diesen zur attraktiven Werbefl&#228;che. Neue Angebote f&#252;r Sch&#252;ler&#42;innen und Patient&#42;innen werden konzipiert, Dienstleistungen f&#252;r niedergelassene Mediziner&#42;innen entwickelt und es wird an einer Reihe interner Fortbildungsworkshops f&#252;r Mitarbeiter&#42;innen gefeilt. </Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend l&#228;sst sich feststellen: Um als Bibliothek sichtbar und unverzichtbar zu bleiben werden in der &#196;ZB auch zuk&#252;nftig Maschen von Netzwerken gekn&#252;pft, Kooperationen gesucht, gefunden, gepflegt und gelebt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>R&#252;mmele S</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Toolbox: Das neue Informationskompetenzangebot der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf</RefTitle>
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        <RefAuthor>Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Campuslieferdienst. Aufsatz-Lieferservice f&#252;r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universit&#228;t Hamburg und des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Staats- und Universit&#228;tsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Campuslieferdienst. Aufsatz-Lieferservice f&#252;r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universit&#228;t Hamburg und des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.sub.uni-hamburg.de&#47;service&#47;leihen-liefern&#47;fernleihe-dokumentlieferung&#47;campuslieferdienst.html</RefTotal>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Organigramm der &#196;rztlichen Zentralbibliothek Hamburg</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Bibliothekarin und eLearning-Supporterin: Frau Thor switcht die Ports je nach Anfrage.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Das kann sich sehen lassen&#33; Die Zusammenarbeit von Bibliothek und Museum funktioniert hervorragend. </Mark1><LineBreak></LineBreak>(Quelle: http:&#47;&#47;www.uke.de&#47;medizinhistorisches-museum)</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Der Campuslieferdienst wird auch von den Mitarbeiter&#42;innen des UKE gerne in Anspruch genommen.</Mark1></Pgraph></Caption>
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