<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>zma000719</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000719</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0007193</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Konferenzbericht</ArticleType>
    <ArticleType language="en">conference report</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Bericht zum Tag der Lehre 2010 an der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg am 02.07.2010</Title>
      <TitleTranslated language="en">Congress Memorandum: Day of Teaching 2010 at the University Heidelberg, Medical Faculty Mannheim, 02.07.2010</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kraneburg</Lastname>
          <LastnameHeading>Kraneburg</LastnameHeading>
          <Firstname>Ursula</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
          <AcademicTitle>Cand. Med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Bahnhofstra&#223;e 43, 58452 Witten, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)2302&#47;1697996<Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Witten, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>ursula.kraneburg&#64;uni-wh.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DateReceived>20100913</DateReceived>
    <DateRevised>20100913</DateRevised>
    <DateAccepted>20100913</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20110204</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>28</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>07</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Bericht">
      <MainHeadline>Bericht</MainHeadline><Pgraph>Im Auftrag der Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit der Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke habe ich das Symposium &#8222;Lernen lernen- Theorien und Strategien eines lebenslangen Prozesses&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;tdl.html">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;tdl.html</Hyperlink>) besucht. Ich bin Studierende der Humanmedizin im 5. Semester und berichte deswegen aus der Sicht einer Studentin. </Pgraph><Pgraph><Mark1>1. Er&#246;ffnungsvortrag: Wie funktioniert das Lernen im Gehirn&#63; Ergebnisse aus der Forschung (</Mark1>Prof. Dr. Henning Scheich, Leibniz-Institut f&#252;r Neurobiologie, Magdeburg)</Pgraph><Pgraph>Der Vortrag war inhaltlich nicht sehr anspruchsvoll, da er Oberstufenbiologiewissen einer Nervenzelle enthielt, sich auf Quellen bezog die mindestens zwanzig Jahre alt waren, recht oberfl&#228;chlich blieb und die erhofften neuen innovativen Studien zum Thema Lernen nicht enthielt. Das wichtigste Fazit des Vortrags war: Es entstehen viele synaptische Kontakte, die im Laufe der fr&#252;hen Entwicklung bei Nichtbenutzung selektiv abgebaut werden, w&#228;hrend die f&#252;r individuelle Bed&#252;rfnisse und sp&#228;tere Kompetenzen benutzten Synapsen erhalten bleiben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Innovative Ans&#228;tze in Lehre und Lernen (</Mark1>Prof. Dr. Robin Stark, Philosophische Fakult&#228;t III, Universit&#228;t Saarland)</Pgraph><Pgraph>In der Einf&#252;hrung begann er mit der Problematik des tr&#228;gen Wissens, das kognitiv, metakognitiv, motivational, instruktionstheoretisch und didaktisch unterst&#252;tzt werden kann. </Pgraph><Pgraph>Die POL-Systematik ber&#252;cksichtigt diese Verh&#228;ltnisse und ist in der Lage, sich flexibel der aktuellen Entwicklung anzupassen. </Pgraph><Pgraph>In drei Studien wurden POL, instruktionsorientiertes Lernen IOL und additiv kombinierte Konzeption  AK verglichen. Ich h&#228;tte mir gew&#252;nscht, dass dies wegen des komplexen Inhalts ein wenig ausf&#252;hrlicher dargestellt worden w&#228;re.</Pgraph><Pgraph><Mark2>Fazit der Studien</Mark2>: komplexe Problematiken sind besser mit dem POL-System zu l&#246;sen, wenig komplexe mit IOL.</Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Nachhaltiges Lernen im Studium </Mark1>(Prof. Dr. Thomas Fuhr, P&#228;dagogische Hochschule Freiburg)</Pgraph><Pgraph>In der Einf&#252;hrung gab Herr Prof. Fuhr einen Einblick in die Analyse der universit&#228;ren Programmatik im letzten Jahrhundert. Dabei wurden Begrifflichkeiten wie das Bild des Elfenbeinturms und andere Theorien diskutiert. Der &#220;berblick war sehr passend gew&#228;hlt und hat gerade f&#252;r Studenten-Niveau einen guten Bildungsentwicklungs&#252;berblick gegeben. </Pgraph><Pgraph><Mark2>Dabei habe ich mein Studium in folgenden S&#228;tzen wiedergefunden: </Mark2></Pgraph><Pgraph>Zum Lernen geh&#246;rt gemeinsame Reflexion dar&#252;ber was dem Beruf als Teil des &#8222;Menschseins&#8220; ausmacht. Man muss eine &#220;bereinstimmung im eigenen Anspruch an das Studium und Studium finden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>4. Die Lerntypentherorie: Hilfreiches Rezept oder popul&#228;rer Irrturm</Mark1> (Prof. Dr. Maike Loo&#223;, Inst. f&#252;r Fachdidaktik der Naturwissenschaften, Technologische Universit&#228;t Braunschweig)</Pgraph><Pgraph>Einf&#252;hrung und Basis des Vortrags war das Buch von Frederic Vester: &#8222;Denken, Lernen, Vergessen&#8220;. Frau Professor Loo&#223; stellte die Lerntypen vor und reflektierte diese kritisch auch mit Hinblick auf die vielen Ratgeber etc., die es zu diesem Thema gibt. Sie schloss die kritische Betrachtung mit dem Satz: Anschaulichkeit ist f&#252;r das Lernen g&#252;nstig; gedankliche Leistung jedoch immer notwendig.</Pgraph><Pgraph><Mark2>Fazit ihres Vortrags:</Mark2> Wichtig f&#252;r erfolgversprechendes Lernen ist abh&#228;ngig von der individuellen Lernintention und Motivation, und dieses ist nicht in Ratgebern zu finden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>5. Praktisches &#220;ben - Grenzen des Lernens</Mark1> (Prof. Dr. Udo Obertacke, Chirurg, Medizische Fakult&#228;t Mannheim) </Pgraph><Pgraph>Herr Professor Obertacke stellte eine Studie vor, die junge Chirurgen vor und nach Training mit verschiedenen Methoden vor 98 Gallenentfernungen verglich. Die Trainingsmethoden waren konservatives Training, mentales Training und praktisches Training. Dabei zeigten Assistenz&#228;rzte mit konservativem Training (Beobachten und Assistieren) eine signifikante Verbesserung, Assistenz&#228;rzte mit mentalem Training (Durchsprechen der Operation, Auswendiglernen der Operation und desmotorische &#220;bung mit und unter Supervision) eine signifikant h&#246;here Verbesserung und Assistenten mit praktischem Training (z.B. &#220;bungen am Schwein) eine <Mark2>Verschlechterung</Mark2>.</Pgraph><Pgraph>Dieses Ergebnis hat mich sehr erstaunt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>6. Workshop &#8222;Selbstreguliertes Lernen&#8220;</Mark1>  (Jan Griewatz, Kompetenzenzentrum f&#252;r Hochschuldidaktik in Medizin Baden-W&#252;rttenberg, T&#252;bingen)</Pgraph><Pgraph>Die zwei Stunden sollten geplant mit einer Einf&#252;hrung beginnen, in der die Problematik des Lernens dargestellt wird. Darauf aufbauend sollten ausgew&#228;hlte Lese und &#8222;Mind-Map&#8220; Strategien vorgestellt und dann auch ge&#252;bt werden. In der Gruppe haben ca. 20-25 Medizinstudierende aus Mannheim teilgenommen. Der Dozent kam nicht dazu, sein geplantes Programm durchzusetzen, da er in eine lange Diskussion &#252;ber die Studienerfahrungen der Teilnehmer verwickelt wurde. Die Hauptproblematik schien, dass man nicht f&#252;r sich und seine Bed&#252;rfnisse und Anforderungen lernt, sondern durchweg um die Pr&#252;fung zu bestehen. Und obwohl ich mich kurz vor meiner Klausur wie die Mannheimer Studenten f&#252;hle, war ich auch etwas stolz, dass ich eine Universit&#228;t besuchen, deren Schwerpunkte anders gesetzt sind.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Report">
      <MainHeadline>Report</MainHeadline><Pgraph>On behalf of University Witten&#47;Herdecke Faculty of Health I have attended this year&#8217;s symposium: Learn how to study- Theories and Strategies for a lifetime process (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;tdl.html">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;tdl.html</Hyperlink>). As a medical student in my third year I am reporting from a student&#8217;s point of view. </Pgraph><Pgraph><Mark1>1. Opening lecture: How does our brain join in the study process&#63; Scientific results</Mark1> (Prof. Dr. Henning Scheich, Leibniz-Institute of Neurobiology, Magdeburg)</Pgraph><Pgraph>The opening lecture was overly basic and reminded the listener of an upper high school biology class. The title led the audience to believe the speaker would present new and innovative studies. Instead, the speaker provided a basic overview of neurons.  Of note, the references were at least twenty years old. </Pgraph><Pgraph>The most important take home message was: during adolescence, a large amount of synaptic connections become established, Some cojunctions degenerate when not used regularly, whereas regulary use maintains connections. This selection process plays an important role for the development of our individual needs and later competences.</Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Innovative approaches for teaching and studying</Mark1>  (Prof. Dr. Robin Stark, Faculty of Philosophy, University Saarland)</Pgraph><Pgraph>His introduction started out with the complexity of inert knowledge. Inert knowledge can be supported on a cognitive, metacognitive, motivating, instructive-theoretical and didactical level. </Pgraph><Pgraph>The case-study method systematically allows adaptation to current developments. </Pgraph><Pgraph>Three studies compared the case-study method, instruction-orientated studying and additive-combined conceptions. </Pgraph><Pgraph>The lecture would have benefited from a moredetailed examination of the topic since it was quite complex. </Pgraph><Pgraph><Mark2>The studie&#8216;s take home message: </Mark2>The case- study method is the most efficient method for complex challenges. </Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Sustainable academic studying</Mark1>  (Prof. Dr. Thomas Fuhr, Educational University Freiburg)</Pgraph><Pgraph>Starting his lecture Mr. Prof. Fuhr provided an insight into the analysis of university programmatic of the last century. </Pgraph><Pgraph>He chose an appropriate survey and explained easily comprehendible concepts as ivory tower and discussed further theories.</Pgraph><Pgraph><Mark2>I recall two phrases, which I associated with my study:</Mark2></Pgraph><Pgraph>Common reflecion plays an important role in the study process. You have to become aware how to be human can be a part in your future career.</Pgraph><Pgraph>You have to find an agreement between your own standards during studying and the common concept of your study.</Pgraph><Pgraph><Mark1>4. Learning model theory:  Helpful recipes or commercial falsity</Mark1> (Prof. Dr. Maike Loo&#223;, Institute of natural scientific didactic, Technological University Braunschweig)</Pgraph><Pgraph>Based on Frederic Vester&#8217;s book: &#8222;Denken, Lernen, Vergessen&#8220; Professor Loo&#223; presented the different types of learning.  She reflected critical the enormous amount of guidebooks written about learning models. She finished her critical oberservation with following statement: Clearness is an needful tool, however notional effort is essential. </Pgraph><Pgraph>In summary  more important than any guidbook ist your individual intention and motivation to learn.</Pgraph><Pgraph><Mark1>5. Hands on training- learning borders </Mark1>(Prof. Dr. Udo Obertacke, Surgeon, Faculty of Medicine Mannheim) </Pgraph><Pgraph>Professor Obertacke demonstrated a study about surgical residents who have been trained using different methods including conservative training, mental training and hands-on training. They investigators compared these methods by evaluating the residents&#8216; surgical abilities (98 cholecystectomies).</Pgraph><Pgraph>As a result residents exposed to conservative training (observing and assisting) showed significant improvement, residents exposed to mental training (talked through each step, memorizing,  and practicing the cholecystectomy under supervision) presented significantly higher improvment than residents soley exposed to handson training (for example, practicing on pigs). Residents exposed to handson training demonstrated the <Mark2>worst results</Mark2>.  </Pgraph><Pgraph>I was very struck by these results. </Pgraph><Pgraph><Mark1>6. Workshop self-regulated learning&#8220; </Mark1>(Jan Griewatz, Competence-training-centre, University of Medical Didactic ,Baden-Wuerttenberg, Tuebingen)</Pgraph><Pgraph>Mr. Griewatz gave a two hour introduction in needful learning strategies by employing pracitical excerizes such as improving reading efficiency and drawing a Mind-Map. The group consisted of 20-25 medical students from  Mannheim. The tutors were unable to continue with his program, because of an ongoing discussion about learning experiences. The main difficulty seemed to be that they weren&#8217;t studying for their own needs, but rather to pass an exam. Myself preparing for the preliminary medical examination, I certainly can sympathize with the students of Mannheim University. moreover I felt fortunate to visit a university with an alternative approach to educational priorites.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, das sie keine Interessenskonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that she have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>