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    <ArticleType>Case Report</ArticleType>
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      <Title language="de">Virtuelle Tour durch die Universit&#228;tsbibliothek Medizin Bern</Title>
      <TitleTranslated language="en">Virtual tour through the medical library of University Library Bern</TitleTranslated>
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          <Firstname>Lorena</Firstname>
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        <Address>Universit&#228;t Bern, Bibliothek Medizin, Baltzerstrasse 4, 3012 Bern, Schweiz<Affiliation>Universit&#228;t Bern, Bibliothek Medizin, Bern, Schweiz</Affiliation></Address>
        <Email>lorena.staiger&#64;unibe.ch</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">tour</Keyword>
      <Keyword language="en">videos</Keyword>
      <Keyword language="en">library introduction</Keyword>
      <Keyword language="de">Rundgang</Keyword>
      <Keyword language="de">Kurzvideos</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliothekseinf&#252;hrung</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Bonn 2023</SectionHeading>
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    <DatePublished>20231219</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>23</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Bonn 2023: Zukunft - jetzt erst recht</IssueTitle>
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    <ArticleNo>30</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>&#8222;Too long, didn&#8217;t read&#33;&#8220; (TLDR): Dieses Wort aus dem Internet-Slang hat f&#252;r Bibliotheken eine besondere Relevanz: Zu lang, zu langsam und zu langweilig &#8211; das sind noch immer Attribute, die mit Bibliotheken assoziiert werden. Ein Fallbeispiel sind Bibliothekseinf&#252;hrungen: In der Bibliothek Medizin in Bern (BibMED) kann eine Tour durch die R&#228;umlichkeiten und Angebote durchaus 30 bis 60 Minuten in Anspruch nehmen. Doch f&#252;r einzelne Personen im Publikum sind wom&#246;glich nur ein paar wenige Minuten tats&#228;chlich relevant. Schlie&#223;lich wollen nicht alle Ladeger&#228;te ausleihen oder von den Wissenschaftlichen Dienstleistungen Gebrauch machen. Doch werden die Angebote nicht beworben, erlangen sie keine Bekanntheit und werden dementsprechend nicht genutzt. Ein Dilemma, mit dem die BibMED umzugehen versuchte und schlie&#223;lich mit einer &#8222;Virtuellen Tour&#8220; eine L&#246;sung fand: Eine Sammlung von &#252;ber 25 Videos, welche kurz, schnell und unterhaltsam sind und trotzdem alle relevanten Informationen zusammenfassen. Benutzende k&#246;nnen sich so zielgenau &#252;ber f&#252;r sie wichtige Angebote ins Bild setzen: Wie reserviert man einen Gruppenraum&#63; Wie funktioniert der virtuelle Seziertisch&#63; Dabei muss nicht an einer ganzen Bibliothekseinf&#252;hrung teilgenommen werden; es kann von zu Hause aus und vor allem zum passenden Zeitpunkt gemacht werden. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>&#8220;Too long, didn&#8217;t read&#33;&#8221; (TLDR): This word from internet slang has a special relevance for libaries: Too long, too slow, and too boring are still attributes that are associated with libraries. A case in point are library introductions: In the Medical Library in Bern (BibMED), a tour of the premises and services can take 30 to 60 minutes. However, for individual members of the audience, only a few minutes may actually be relevant. After all, not everyone wants to borrow chargers or use the research support services. But if the services are not advertised, they will not gain popularity and will not be used accordingly. This is a dilemma that BibMED tried to deal with and finally found a solution with a &#8220;Virtual Tour&#8221;: A collection of over 25 videos that are short, fast, entertaining, and yet summarize all the relevant information. Users can thus get a precise picture of the services that are important to them: How to reserve a group room&#63; How does the virtual dissection table work&#63; It is not necessary to participate in an entire library introduction; it can be done from home and especially at a convenient time.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Aus Sicht einer universit&#228;ren Institution ist ein Studienbeginn gepr&#228;gt durch eine F&#252;lle an zu vermittelnden Inhalten, w&#228;hrend die Erstsemestrigen dagegen einem enormen Berg an aufzunehmenden Informationen gegen&#252;berstehen. Trotzdem bleibt bei den Studierenden nur ein Bruchteil davon als tats&#228;chlich neues und aktives Wissen h&#228;ngen. Die Angebote der Bibliothek anhand einer klassischen Einf&#252;hrung zu vermitteln, tr&#228;gt demnach nur zur Vergr&#246;&#223;erung dieser Informationsflut bei und ist wenig zielf&#252;hrend. F&#252;r eine&#42;n Studienanf&#228;nger&#42;in in der ersten Woche des sechsj&#228;hrigen Studiums sind lange nicht alle Inhalte einer solchen Pr&#228;sentation der Bibliotheksdienstleistungen relevant. Genau dieses Vorgehen wurde an der BibMED (Bibliothek Medizin Bern) jedoch jedes Jahr angewendet, mit jeweils 45-min&#252;tigen Bibliothekseinf&#252;hrungen f&#252;r 360 Neustudierende der Medizin. Um nicht in das klassische Bild der langweiligen und langsamen Bibliothek hineinzuspielen, musste somit eine Alternative her, die den Fokus vom Gie&#223;kannenprinzip weg und hin zu den individuellen Informationsbed&#252;rfnissen lenkt. Ansonsten drohte ein Verpassen der Zielgruppe, welche die Bibliothek aufgrund des ersten Kontaktes mit Zeitverschwendung und langwierigen sowie umst&#228;ndlichen Erkl&#228;rungen assoziieren k&#246;nnte. Dabei ist die BibMED das Herz des Medizin-Campus, sie bietet Literatur, Lernpl&#228;tze, Unterst&#252;tzungsangebote und diverse Dienstleistungen. Sie ist au&#223;erdem der einzige Ort, an welchem alle Jahrg&#228;nge des Studiums zusammenkommen. F&#252;r Stamm-Studierende ist sie das &#8222;home away from home&#8220; oder der in Bibliothekskreisen h&#228;ufig angesprochene &#8222;Dritte Ort&#8220;. Neustudierende sollten deshalb keinesfalls aufgrund eines schlechten ersten Eindrucks verpasst werden. Die L&#246;sung f&#252;r das Problem lautete: &#220;ber 25 kurze, unterhaltsame Erkl&#228;rvideos zu jeweils einem Thema der Bibliothek, die standortunabh&#228;ngig und zum individuellen Informationsbedarf passend aufgerufen werden k&#246;nnen &#8211; zum Beispiel Videos zu</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">den E-Books (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;ShLjGhUhkZA&#38;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD&#38;index&#61;18&#38;ab&#95;channel&#61;bibmedbern">https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;ShLjGhUhkZA&#38;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD&#38;index&#61;18&#38;ab&#95;channel&#61;bibmedbern</Hyperlink>), </ListItem><ListItem level="1">dem Ruheraum (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;v3E4QOTjKYk&#38;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD&#38;index&#61;4&#38;ab&#95;channel&#61;bibmedbern">https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;v3E4QOTjKYk&#38;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD&#38;index&#61;4&#38;ab&#95;channel&#61;bibmedbern</Hyperlink>) oder </ListItem><ListItem level="1">den B&#252;cherboxen (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;eWMY8wMxct0&#38;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD&#38;index&#61;13&#38;ab&#95;channel&#61;bibmedbern">https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;eWMY8wMxct0&#38;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD&#38;index&#61;13&#38;ab&#95;channel&#61;bibmedbern</Hyperlink>). </ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Vorg&#228;nger und Prototypen">
      <MainHeadline>Vorg&#228;nger und Prototypen</MainHeadline><Pgraph>Nebst der Pr&#228;sentation f&#252;r Neustudierende am Einf&#252;hrungstag (&#8222;E-Day&#8220;) bediente sich die BibMED zu fr&#252;heren Zeiten auch klassischen F&#252;hrungen durch die Bibliothek mit einer Dauer von 30&#8211;60 Minuten. Diese hatten zeitweise den Nachteil von zu gro&#223;en Gruppen, die wiederum die Einhaltung der (obligatorischen) leisen Gespr&#228;chsf&#252;hrung in den R&#228;umlichkeiten der Bibliothek erschwerten. Die lernenden Studierenden dabei nicht zu st&#246;ren, war so gut wie unm&#246;glich. Eine bessere Alternative stellte Actionbound dar: Ein Rundgang via App auf dem Smartphone, die durch die Bibliothek f&#252;hrte und zu beantwortende Fragen stellte. Allerdings kam auch hier das Problem auf, dass nicht jede Information f&#252;r eine teilnehmende Person relevant war. Zudem kann es bei den Teilnehmenden ein unangenehmes Empfinden ausl&#246;sen, in einer voll belegten Bibliothek mit dem Smartphone hin und her zu laufen. Aufgrund geringer Nutzung von Actionbound wurde diese Art des Rundgangs schlie&#223;lich eingestellt. </Pgraph><Pgraph>Direkter Vorg&#228;nger der Virtuellen Tour war ein Dollhouse bei Matterport, das dem Konzept von Google StreetView &#228;hnelt (s. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Durch Anklicken des Bodens w&#228;re ein virtuelles Bewegen durch die BibMED m&#246;glich gewesen, mit mehreren informativen Stationen. Effektiv bewegte man sich von Kreis zu Kreis, da dies die Aufnahmepunkte der Kamera waren. Auch diese Methode brachte jedoch &#252;berwiegend Nachteile mit sich: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Bilder mussten aufwendig mit einer gemieteten 360&#176;-Kamera geschossen werden. Die Art der Kamera erforderte ein m&#252;hsames Wegrennen und Verstecken vor jedem Ausl&#246;sen, da die bet&#228;tigende Person sonst auf dem Bild erschien. Aber selbst dann war noch das Stativ der Kamera auf den Aufnahmen ersichtlich. </ListItem><ListItem level="1">Teilweise visuelle St&#246;rungen konnten nicht vermieden werden. </ListItem><ListItem level="1">Die korrekte Verkn&#252;pfung der Aufnahmen mit der Fortbewegung war komplizierter als gedacht.</ListItem><ListItem level="1">Es w&#228;re zwar eine &#8222;echte&#8220; virtuelle Tour gewesen, die aufgrund dessen allerdings ein Durchklicken durch die ganze Bibliothek erforderte und keinen &#220;berblick &#252;ber die vorhandenen Informationen bot. Ein schnelles Informieren war also auch hier nicht m&#246;glich. </ListItem><ListItem level="1">Eine Einbindung in die Bibliotheks-Webseite gestaltete sich als schwierig.</ListItem><ListItem level="1">F&#252;r gewisse Themen w&#228;ren trotzdem zus&#228;tzliche Videos n&#246;tig gewesen, die nicht direkt in das Dollhouse integriert werden konnten. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Als Aufnahme-Versuch diente das Erdgeschoss der Bibliothek. Die Ausarbeitung des Dollhouse blieb allerdings aufgrund der Nachteile ein angefangener Prototyp und wurde nicht weiterverfolgt. Trotzdem gab es den Ansto&#223; zu der Sammlung an einzelnen Kurzvideos, die nun die Virtuelle Tour ausmachen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Virtuelle Tour">
      <MainHeadline>Virtuelle Tour</MainHeadline><Pgraph>Vier Mitarbeitende der BibMED erstellten im Jahr 2022 &#252;ber mehrere Monate hinweg einen Gro&#223;teil der nun verf&#252;gbaren Videos, um beim Studienbeginn erstmals eine verk&#252;rzte Bibliothekseinf&#252;hrung mit Verweis auf die Virtuelle Tour durchf&#252;hren zu k&#246;nnen (&#8222;Go Live&#8220;). Das Konzept der Videos ist eine unterhaltsame Darstellung von Inhalten mit multimedialen Elementen, die ein einzelnes Thema der Bibliothek zusammenfassend und m&#246;glichst nicht monoton oder langweilig erkl&#228;ren. Der Weg dahin war jedoch nicht ohne Stolpersteine: Zu Beginn des Projekts fehlte bei den meisten der vier Projektmit<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>lieder jegliche Erfahrung in der Videoproduktion. Als Starthilfe gaben zwei versierte Studierende, die aufgrund ihres Podcasts &#8222;Swissmedtalk&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;channel&#47;UCPap0kUgtwQ1-JtWv4wpKjQ">https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;channel&#47;UCPap0kUgtwQ1-JtWv4wpKjQ</Hyperlink>) &#252;ber ein breites Multimedia-Wissen verf&#252;gen, eine eineinhalbst&#252;ndige Einf&#252;hrung. Sie vermittelten die wichtigsten Techniken und Vorgehensweisen bei ihrer Videoproduktion und gaben Tipps und Empfehlungen f&#252;r Plattformen und Programme. Dies bildete die Grundlage f&#252;r das darauffolgende Ausprobieren und Learning by Doing seitens der Projektmitglieder, erg&#228;nzt durch Tutorials auf YouTube und LinkedIn Learning. Da die Universit&#228;t Bern eine Campus-Lizenz f&#252;r Adobe-Programme inklusive der Bilddatenbank Adobe Stock besitzt, waren und sind diese noch immer die Mittel der Wahl f&#252;r jegliche Multimedia-Erzeugnisse &#8211; Adobe Premiere Pro f&#252;r den ganzheitlichen Schnitt der Videos, Animate und After Effects f&#252;r komplexere Anima<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ionen. Swissmedtalk wies damals zus&#228;tzlich auf die Plattform Envato Elements (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;elements.envato.com&#47;de&#47;">https:&#47;&#47;elements.envato.com&#47;de&#47;</Hyperlink>) hin, die erg&#228;nzend zu Adobe Stock Bil<TextGroup><PlainText>d-,</PlainText></TextGroup> Video- und Tonmaterial enth&#228;lt. Gerade f&#252;r Soundeffekte erwies sich Envato Elements als unverzichtbar. </Pgraph><Pgraph>Mit einer vorg&#228;ngig festgelegten Vorgabe von ungef&#228;hr 30 bis 90 Sekunden pro Video sind bisher 29 Videos erstellt worden. Diese wurden auf</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Youtube (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;playlist&#63;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD">https:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;playlist&#63;list&#61;PLR6CA6hb03ZSh&#95;wuLM3etjxdpwKTEyULD</Hyperlink>), </ListItem><ListItem level="1">Instagram (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.instagram.com&#47;bibmedbern&#47;">https:&#47;&#47;www.instagram.com&#47;bibmedbern&#47;</Hyperlink>) und </ListItem><ListItem level="1">der Webseite der BibMED (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.ub.unibe.ch&#47;teilbibliotheken&#47;medizin&#47;bibliothek&#95;medizin&#47;virtuelle&#95;tour&#47;index&#95;ger.html">https:&#47;&#47;www.ub.unibe.ch&#47;teilbibliotheken&#47;medizin&#47;bibliothek&#95;medizin&#47;virtuelle&#95;tour&#47;index&#95;ger.html</Hyperlink>) </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>ver&#246;ffentlicht. Die Streuung der Publikation auf diese unterschiedlichen Orte geschah bewusst: Youtube dient einerseits simplen Archivierungszwecken, andererseits lassen sich diese Links am einfachsten verbreiten und in die Webseite einbinden. Zus&#228;tzlich kann auch auf die ganze Playlist mittels eines einzelnen Links verwiesen werden. Die Aufrufzahlen und Like- und Kommentar-M&#246;glichkeiten geben Auskunft &#252;ber die Nachfrage und Beliebtheit einzelner Themen, was wiederum auf Unklarheiten oder Probleme in einem Prozess hinweisen kann. Instagram dagegen soll keine ordentliche &#220;bersicht aller Videos bieten, sondern prim&#228;r eine gr&#246;&#223;ere Reichweite pro Thema erzielen. Die Chancen stehen somit besser, dass Studierende beispielsweise &#252;ber die B&#252;cherboxen Bescheid wissen, als wenn die Ver&#246;ffentlichung nur auf Youtube und der Webseite stattf&#228;nde. Die generellen Vorz&#252;ge von &#246;ffentlichen und von &#252;berall aus zug&#228;nglichen Videos, die in sich geschlossen ein Thema kurz und b&#252;ndig behandeln, liegen auf der Hand: Der Abruf von Informationen geschieht &#8222;on demand&#8220;, eine Informationsflut wird vermieden, Bibliothekseinf&#252;hrungen k&#246;nnen drastisch verk&#252;rzt werden, die Einbindung und Verbreitung geschieht mit einfachen Links und mehrere der Videos weisen eine UB-weite Relevanz auf (und sind somit auch f&#252;r andere Teilbibliotheken der Universit&#228;tsbibliothek Bern nutzbar, z.B. jene zu VPN, E-Books und Kurier). Das Corporate Design &#8211; &#8222;BibMED-Blau&#8220;, das Logo und die Frutiger-Schrift der UniBE &#8211; und die einheitliche Gestaltung der Videos schaffen zudem einen Wiedererkennungswert und spiegeln sich in allen Auftritten der <TextGroup><PlainText>BibMED</PlainText></TextGroup> wider, online sowie vor Ort.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Adaptierbarkeit und Zukunftsperspektive">
      <MainHeadline>Adaptierbarkeit und Zukunftsperspektive</MainHeadline><Pgraph>Ein Projekt im Stil der Virtuellen Tour ist grunds&#228;tzlich sehr gut adaptierbar f&#252;r andere Bibliotheken. Selbst mit wenig Erfahrung im Team kann mit Motivation, Kommunikation und Leistungsbereitschaft ein Angebot gestaltet werden, das die eigene Bibliothek gegen&#252;ber Benutzenden zug&#228;nglicher und moderner auftreten l&#228;sst. Auch wenn die Videos alleine das Bild einer Bibliothek vermutlich nicht komplett umzuschwenken verm&#246;gen, so bewegt sich das Image doch in Richtung Kundenorientierung und einem Gesp&#252;r f&#252;r die sich immer ver&#228;ndernden Bed&#252;rfnisse. Bibliotheken sollen nicht tr&#228;ge auf solche Ver&#228;nderungen reagieren, sondern aktiv mitgestalten und ausprobieren, was den Benutzenden &#8211; und im Setting der <TextGroup><PlainText>BibMED</PlainText></TextGroup> vor allem auch den Medizinstudierenden &#8211; im Prozess der Informationsbeschaffung dienlich sein kann. Trotzdem muss auch eine Abw&#228;gung des entstehenden Aufwands miteinberechnet werden, der sich bei einem Projekt wie der Virtuellen Tour auf die jeweiligen Vorkenntnisse der Mitarbeitenden konzentriert. Je geringer die Kenntnisse, desto h&#246;her die Einarbeitungszeit. Zu ber&#252;cksichtigen sind in erster Linie die Auswahl der Verarbeitungsprogramme, der Umgang mit Video- und Audiomaterial (sowohl in Produktion als auch im Schnitt) und die Entwicklung eines Flairs f&#252;r den gew&#252;nschten Stil der Videos. Wie das Beispiel der BibMED aufzeigt, muss die Einarbeitung nicht von Null auf geschehen, sondern kann durch eine erste gemeinsame Schulung ins Rollen gebracht werden. Sollte der Ausblick auf den Aufwand zu gro&#223; sein, kann zum Beispiel auch das Engagieren von Studierenden mit Multimediaaffinit&#228;t eine Option sein, die die Videos f&#252;r die Bibliothek produzieren oder sie ma&#223;gebend beim Prozess unterst&#252;tzen. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die BibMED &#8211; und potenziell auch f&#252;r weitere Bibliotheken, die diesen Ansatz zu adaptieren gedenken &#8211; hat die Virtuelle Tour sowohl in der aktiven Projektphase als auch nach dem Go Live einen unsch&#228;tzbaren Wert erlangt. Sie schafft die Br&#252;cke zwischen Bibliothek und Benutzenden, indem sie die Zielgruppe virtuell an deren belebtestem Aufenthaltsort abholt: den sozialen Medien. Dem ver&#228;nderten Informationsverhalten mit zunehmender Schnelllebigkeit und abnehmender Online-Aufmerksamkeitsspanne wird durch die kurze Dauer und unterhaltsamen Elemente der Videos Rechnung getragen, w&#228;hrend die Angebote der Bibliothek innovativ und kreativ beworben werden. Gleichzeitig stellt ein solches Projekt eine enorme Chance dar, die digitalen F&#228;higkeiten und Kenntnisse der Mitarbeitenden zu f&#246;rdern und entscheidend zu verbessern. Schlie&#223;lich soll eine Bibliothek nicht nur in deren Auftritt gegen au&#223;en mit Ver&#228;nderungen mithalten k&#246;nnen, sondern auch im Back-Office frisch bleiben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Ansicht des Eingangs der BibMED im Dollhouse Matterport</Mark1></Pgraph></Caption>
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