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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000561</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005616</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Case Report</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Bibliothek als Partnerin: Klinische Daten und Forschungsdaten bei Helios</Title>
      <TitleTranslated language="en">The library as a partner: Clinical and research data at Helios</TitleTranslated>
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        <Address>Helios Zentralbibliothek, Helios Kliniken GmbH, Friedrichstr. 136, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Helios Zentralbibliothek, Helios Kliniken GmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Liouba.Popoff&#64;helios-gesundheit.de</Email>
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        <Email>Diana.Thiele&#64;helios-gesundheit.de</Email>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">research data</Keyword>
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      <Keyword language="de">&#214;ffentlichkeitsarbeit</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Forschungsnahe Dienste</SectionHeading>
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    <DatePublished>20230913</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>23</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Forschungsnahe Dienste von (Medizin-)Bibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>11</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>In der medizinischen Forschung gibt es Unmengen an Gesundheitsdaten, die auf vielf&#228;ltige Weise genutzt werden k&#246;nnen. Aber wie verh&#228;lt es sich mit diesen Daten bei Helios&#63; Im Beitrag werden die f&#252;r die Forschung wichtige Infrastruktur bei Helios aufgezeigt und entsprechende Institutionen innerhalb des Konzerns vorgestellt. Weiterhin wird gezeigt, was die Bibliothek der Helios Kliniken derzeit f&#252;r Forschende tut und wie sie sich als Partnerin f&#252;r Forschungsdaten positionieren m&#246;chte.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In medical research, there are vast amounts of health data that can be used in a variety of ways. But what about this kind of data at Helios&#63; This article describes the existing infrastructure and the institutions who are important for the research at Helios. Furthermore, it will be shown what the library of Helios Kliniken is currently doing for researchers and how it wants to position itself as a partner for research data.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Das Thema medizinische Daten, auch Gesundheitsdaten genannt, ist vielf&#228;ltig und komplex. Die DSGVO beschreibt Gesundheitsdaten als <Mark2>&#8222;personenbezogene Daten, die sich auf die k&#246;rperliche oder geistige Gesundheit einer nat&#252;rlichen Person, einschlie&#223;lich der Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen, beziehen und aus denen Informationen &#252;ber deren Gesundheitszustand hervorgehen.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="1"></TextLink> Im Klinikkontext bilden diese Daten, wie beispielsweise Patient:inneninformationen, Befunde, Protokolle usw. die Arbeitsgrundlage vieler Berufsgruppen. Das prim&#228;re Ziel: Den Patienten&#47;die Patientin bestm&#246;glich versorgen.</Pgraph><Pgraph>Parallel tr&#228;gt die Forschung mit Gesundheitsdaten dazu bei, den Fortschritt in der Medizin voranzutreiben, wobei grunds&#228;tzlich zwischen zwei Wegen der Datenerhebung unterschieden wird. Gesundheitsdaten k&#246;nnen im Rahmen von medizinisch-klinischen Forschungsprojekten wie Studien erhoben werden. Die Fachliteratur definiert diese Daten als <Mark2>Forschungsdaten</Mark2>. Sofern die Patient:innen zugestimmt haben, ist es auch m&#246;glich, Forschung auf Basis von Daten zu betreiben, die w&#228;hrend eines station&#228;ren Aufenthalts in der Klinik erhoben wurden. Hierbei handelt es sich um <Mark2>klinische Daten</Mark2>, wobei auch der Begriff der <Mark2>Versorgungsdaten</Mark2> kursiert <TextLink reference="2"></TextLink>. Die nachtr&#228;gliche Nutzung von klinischen Daten im Rahmen von Forschungsprojekten wird von Jungkunz et al. als <Mark2>Sekund&#228;rnutzung</Mark2> bezeichnet: &#8222;Vielmehr werden bereits aus der Versorgung vorhandene Daten gesammelt und zu einem anderen Zweck als dem der Versorgung verwendet. Dies bedeutet, dass die sekund&#228;re Nutzung keinerlei zus&#228;tzliche Intervention am Patienten voraussetzt oder mit sich bringt, welche dem Zweck der Erhebung von Daten zu Forschungszwecken dienen w&#252;rde.&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Institutionen und Infrastruktur bei Helios">
      <MainHeadline>Institutionen und Infrastruktur bei Helios</MainHeadline><Pgraph>Beide Arten der Datenerhebung sind bei Helios vertreten: Die Forschenden der Helios Kliniken Gruppe f&#252;hren sowohl prospektive Studien, zum Beispiel randomisierte kontrollierte Studien, als auch sogenannte retrospektive Studien auf Basis von klinischen Daten durch. Im Deutschen Register Klinischer Studien und der Plattform <TextGroup><PlainText>clinicaltrials.gov</PlainText></TextGroup> k&#246;nnen einige von Helios registrierte Studien gefunden werden. So zum Beispiel eine 2020 abgeschlossene Studie zum &#8222;Fasten vs. Nicht-Fasten bei implantierbaren elektronischen Herzger&#228;ten&#8220; oder eine Studie zur &#8222;subjektive(n) und objektive(n) Ergebniskontrolle, Qualit&#228;tssicherung der Cochlea-Implantat-Versorgung&#8220; aus dem Jahr 2022.</Pgraph><Pgraph>Die Helios Kliniken Gruppe besteht aus einem Verbund von 87 Kliniken, 240 medizinischen Versorgungszentren sowie mehreren Zentren der Arbeitsmedizin und Pr&#228;vention. Die Gruppe wird von der Helios Konzernzentrale koordiniert. Das Management von klinischen Daten und Forschungsdaten sowie die Forschung sind bei Helios auf breite Schultern verteilt, wobei das Hauptaugenmerk auf eine m&#246;glichst enge Zusammenarbeit gelegt wird. So ist seit 2022 zum Beispiel das Leipzig Heart Institute Teil des Helios Health Institute (HHI). Parallel dazu existieren an einigen Klinikstandorten eigene Studienzentren bzw. Abteilungen, wie beispielsweise in Schwerin, Krefeld, Erfurt, Bad Saarow. Zudem stellt Helios Mittel zur Verf&#252;gung, die f&#252;r fach&#252;bergreifende Forschungsprojekte beantragt werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Um klinische Forschungsprojekte sowie Studien Helios-weit zu koordinieren, wurde im Jahr 2022 das HHI gegr&#252;ndet. Das Institut stellt sich auf seiner Webseite wie folgt vor:</Pgraph><Pgraph><Mark2>&#8222;Die Helios Health Institute GmbH &#8211; ein gemeinsames Unternehmen der Helios Kliniken und Helios Health &#8211; b&#252;ndelt die Aktivit&#228;ten der gesamten Helios Gruppe zu Forschung und Entwicklung, Innovationsmanagement, datenbasierter Versorgungsforschung und Co-Creation von digitalen Produkten und L&#246;sungen. Das Helios Health Institute ist Ansprechpartner f&#252;r interne und externe Partner bei der Planung, Pr&#252;fung und Durchf&#252;hrung von klinischen Forschungsprojekten, versorgungswissenschaftlichen Datenanalysen oder der Entwicklung datenbasierter Produkte und Services. Wir &#252;bernehmen die zentrale Studienpr&#252;fung f&#252;r alle Kliniken und sonstigen Einrichtungen der Helios Kliniken Gruppe in Deutschland und unterst&#252;tzen gerne bei allen Fragen zur klinischen Forschung und Datenanalytik.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="4"></TextLink></Pgraph><Pgraph>Die Aufgaben des HHI sind vielf&#228;ltig. Eine zentrale Aufgabe ist, wie im Zitat beschrieben, die gesetzlich-regulatorische Pr&#252;fung, Bewertung und Durchf&#252;hrung von medizinischen Forschungsvorhaben. Das Institut pr&#252;ft Studienprojekte unter anderem im Hinblick auf Machbarkeit, rechtliche Vorgaben, Datenschutzkonformit&#228;t und das Vorliegen eines Ethik-Votums. Das Institut steht Forschenden beratend zur Seite, so zum Beispiel auch bei einem Vorhaben, an Arzneimittelstudien teilzunehmen oder bei der Pr&#252;fung von Medizinprodukten.</Pgraph><Pgraph>Das HHI ist in zwei Bereichen organisiert: Einerseits der Bereich Clinical Trial Management (CTM) und andererseits der Bereich Real World Evidence &#38; Health Technology Assessment (RWE &#38; HTA). Ersteres koordiniert alle Vorhaben rund um die Forschung mit Patient:innen, das hei&#223;t die regulatorisch-gesetzliche Pr&#252;fung und Bewertung, Vorbereitung und Durchf&#252;hrung von klinischen Forschungsprojekten. Dieser Bereich ist in vier fachbezogene Unterabteilungen gegliedert. Das Team rund um den Real World Evidence Bereich k&#252;mmert sich wiederum um die Forschung auf Basis von bereits vorliegenden klinischen Daten. In diesem Kontext wurde die Plattform Helios Safe Medical Data (HeSaMeDa) entwickelt. Die Plattform verf&#252;gt &#252;ber ein klares Datenschutzkonzept, welches es m&#246;glich macht, durch die Einwilligung von Patient:innen, klinische Daten f&#252;r Forschungsvorhaben nachzunutzen. Der Vorteil: Mit dieser Art der Forschung k&#246;nnen, so das HHI, schneller und zum Teil repr&#228;sentativere Erkenntnisse aus bestimmten medizinischen Vorgehensweisen gewonnen werden. Damit kann eine raschere Durchdringung von Forschungsergebnissen in die Behandlung von Patient:innen gew&#228;hrleistet werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliotheken und Forschungsdaten">
      <MainHeadline>Bibliotheken und Forschungsdaten</MainHeadline><Pgraph>Mittlerweile besch&#228;ftigen sich die Bibliotheken in Deutschland seit &#252;ber zehn Jahren mit dem Forschungsdatenmanagement. Forschungsdaten sollen genau wie die Publikationen selbst aufrufbar, zug&#228;nglich und wiederverwendbar sein. Das wird unter dem Begriff <Mark2>FAIR Data Principles</Mark2> <TextLink reference="5"></TextLink> oder <Mark2>Open Data</Mark2> zusammengefasst und ist eine Bewegung von <Mark2>Open Science</Mark2>. F&#252;r eine gelebte Praxis von Open Science und einen datenschutzkonformen Umgang mit Forschungsdaten gibt es gute Argumente. Die Nachnutzung durch andere Forschende, Vermeidung von Doppelarbeit und massive Kosteneinsparungen sind nur einige Gr&#252;nde <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Der Verein Open Knowledge Foundation Deutschlan<TextGroup><PlainText>d e. V.</PlainText></TextGroup> hat die Arbeitsgruppe Open Science gegr&#252;ndet, die folgende Empfehlungen kommuniziert hat <TextLink reference="7"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Daten sollen ver&#246;ffentlicht werden, sobald diese generiert werden &#8211; unabh&#228;ngig von einer Publikation.</ListItem><ListItem level="1">Die gesamten Daten eines Projekts sollen zur Verf&#252;gung gestellt werden.</ListItem><ListItem level="1">Die Daten sollen f&#252;r alle Interessierten frei, ohne Beschr&#228;nkungen, online unter einer geeigneten Public Domain Lizenz zug&#228;nglich sein.</ListItem><ListItem level="1">Die Daten sollen f&#252;r andere Zwecke wiederverwendet werden d&#252;rfen.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Universit&#228;ten stellen oft institutionelle Repositorien zur Verf&#252;gung, in denen Angeh&#246;rige der Hochschule ihre wissenschaftlichen Arbeiten einschlie&#223;lich Metadaten und ggf. auch den Forschungsdaten publizieren k&#246;nnen. Die Verantwortlichkeit liegt hierbei meistens in einem technischen Team. Universit&#228;tsbibliotheken unterst&#252;tzen dies h&#228;ufig mit Beratungsangeboten, Aufkl&#228;rungs- und &#214;ffentlichkeitsarbeit.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Wie unterst&#252;tzt die Helios Zentralbibliothek bisher&#63;">
      <MainHeadline>Wie unterst&#252;tzt die Helios Zentralbibliothek bisher&#63;</MainHeadline><Pgraph>Anders als Universit&#228;ten ist Helios ein Privatunternehmen. Die Ausrichtung der Forschung im privaten Krankenhausverbund ist anders gelagert und der offene Umgang mit Forschungsdaten steht nicht im Vordergrund. Dennoch sollen die erfassten Daten nachgenutzt werden &#8211; mindestens intern. Die oben genannten Gr&#252;nde f&#252;r die Nachnutzung von Forschungsdaten gelten nat&#252;rlich ebenso f&#252;r Helios.</Pgraph><Pgraph>Die Helios Zentralbibliothek besteht mittlerweile seit &#252;ber 20 Jahren. Im Helios Klinikum Berlin-Buch wurde aus einer lokalen Krankenhausbibliothek ein digitales Angebot f&#252;r alle Helios-Standorte deutschlandweit geschaffen.</Pgraph><Pgraph>Alle Mitarbeitenden des Unternehmens sind damals wie heute die Zielgruppe: von der &#196;rztin, &#252;ber den Pfleger, die Reinigungskraft, das Cateringpersonal bis zu den Angestellten in der Verwaltung. Was aber st&#228;ndiger &#196;nderung unterworfen ist, sind die Angebote. Vor 20 Jahren gab es nur wenige Links zu digitalen Zeitschriften. Das Literaturangebot ist stark gewachsen und die Dienstleistungen wurden stetig ausgebaut. &#220;ber E-Books, E-Journals, Datenbanken, ein Discovery-System und digitale Lernplattformen hinaus unterst&#252;tzt das Bibliotheksteam die Mitarbeitenden mit Tipps zu Recherchen und bietet auch &#8211; sofern es die Personallage zul&#228;sst &#8211; Auftragsre<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>herchen an. </Pgraph><Pgraph>Seit 2009 werden die Ver&#246;ffentlichungen von Helios Mitarbeitenden in einer Bibliografie gesammelt. F&#252;r das Jahr 2022 verzeichnet die Referenzdatenbank PubMed &#252;ber 1.000 Publikationen an denen Personen aus Helios Kliniken mitgewirkt haben &#8211; mit steigender Tendenz.</Pgraph><Pgraph>Seit 2021 arbeitet sich die Bibliothek in die Aufgaben des ehemaligen Zentralen Dienst Forschung ein. Das erste Projekt bestand darin, die Datenbank Wissenschaftliche Leistungen (WL DB) zu &#252;bernehmen und in die Struktur der Bibliothek einzugliedern. Hinter der Datenbank steckt ein monet&#228;rer Anreiz f&#252;r Mitarbeitende zu forschen und diese Forschungen in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren. Sofern bestimmte Voraussetzungen beim Publizieren erf&#252;llt wurden, werden Boni an die Mitarbeitenden ausgezahlt. Da die Bibliothek nun sowohl die Helios Bibliografie als auch die WL DB verantwortet, k&#246;nnen diese beiden Dienstleistungen miteinander verschmolzen werden, so dass die Bibliografie umfassender und der Einreichprozess f&#252;r die Bonusvergabe einfacher wird. </Pgraph><Pgraph>Die Sichtbarkeit der Dienstleistungen der Bibliothek wird immer wichtiger. Daf&#252;r kann das Bibliotheksteam ebenfalls die Ergebnisse der WL DB nutzen. Aktuell wird die j&#228;hrliche Auswertung der Einreichungen und verg&#252;teten Publikationen weiterentwickelt, so dass diese teilweise auch au&#223;erhalb des Unternehmens sichtbar gemacht werden k&#246;nnen. In Zusammenarbeit mit dem Team Marketing, Kommunikation und Technologie werden folgende Ma&#223;nahmen ab dem kommenden Jahr geplant: Das Thema Forschung bei Helios soll auf der Unternehmenswebseite einen h&#246;heren Stellenwert bekommen. Auch in den sozialen Medien soll das Thema Forschung k&#252;nftig platziert werden. Im ersten Post zum Thema wurde die Anzahl der Publikationen von Helios Mitarbeitenden im Jahr 2022 in PubMed ver&#246;ffentlicht (<TextGroup><PlainText>Abbildung 1 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). F&#252;r Beitr&#228;ge, die &#252;ber die j&#228;hrliche Auswertung hinausgehen, ist beispielweise eine Portraitreihe von Forschenden im Unternehmen denkbar. </Pgraph><Pgraph>Christiane Laura Martin schrieb bereits im Jahr 2013: <Mark2>&#8222;In ihrer Funktion als Infrastruktureinrichtung und Wissenschaftsdienstleister konzentrieren sich wissenschaftliche Bibliotheken auf Forschungsergebnisse, auf Dokumente und Publikationen, um sie zu erschlie&#223;en und den Benutzern zur Verf&#252;gung zu stellen. Die Erschlie&#223;ung bezog sich bislang jedoch eher auf traditionelle Publikationsformen wie Dissertationen, Habilitationsschriften oder wissenschaftliche Aufs&#228;tze &#8211; der Umgang mit digitalen Forschungsdaten stand bislang nicht im Mittelpunkt bibliothekarischer Arbeit.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="8"></TextLink> Genau das ist auch der Fall in der Helios Zentralbibliothek. Das soll sich nun &#228;ndern.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Bibliothek startet durch: Entwicklung eines Studienverzeichnisses">
      <MainHeadline>Die Bibliothek startet durch: Entwicklung eines Studienverzeichnisses</MainHeadline><Pgraph>Um als Bibliothek auch auf dem Gebiet der Forschung mit Gesundheitsdaten arbeiten zu k&#246;nnen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kliniken und den Forschenden unerl&#228;sslich. Das Bibliotheksteam wird zuk&#252;nftig mit dem HHI zusammenarbeiten. Das erste Projekt ist die Erstellung eines Helios-internen Studienverzeichnisses, welches im Bibliotheksportal integriert wird und f&#252;r welches die Bibliothek die Umsetzung und technische Betreuung &#252;bernehmen wird. Den Inhalt und die Verwaltung der Daten sowie den geregelten Zugriff auf die neue Datenbank verantwortet das HHI. Nach einem erfolgreichen Pitch beauftragte das HHI das Bibliotheksteam mit der Umsetzung des Projektes noch im Jahr 2023. Ziel ist es, komplexe und nebeneinander laufende Workflows in ein System zu gie&#223;en und zu b&#252;ndeln. Die Datenbank soll dem HHI eine &#220;bersicht &#252;ber alle bei Helios geplanten, gepr&#252;ften und abgeschlossenen Studien geben. Das Konzept sieht vor, Forschende entlang des gesamten administrativen Prozesses, d.h. regulatorisch-gesetzliche Pr&#252;fung und Bewertung einer Studie zu begleiten. Beabsichtigt ein Forscher:innenteam bei Helios eine Studie durchzuf&#252;hren, so wird es m&#246;glich sein, &#252;ber das Bibliotheksportal eine Pr&#252;fung des Studienvorhabens durch das HHI zu beantragen. Mithilfe eines Webformulars m&#252;ssen die Forschenden ihr Vorhaben beschreiben und bekommen Hinweise, welche Unterlagen eingereicht werden m&#252;ssen.</Pgraph><Pgraph>Im Backend des Bibliotheksportals pr&#252;fen Mitarbeitende des HHI die Forschungsvorhaben und geben Empfehlungen auf der Grundlage von nationalen Gesetzen sowie internationalen Regularien. Wird eine positive Empfehlung f&#252;r die medizinische Forschung gegeben, ist angedacht, Metadaten zur Studie, wie Titel und Beteiligte, in einem f&#252;r alle Helios Mitarbeitende zug&#228;nglichen Verzeichnis zu ver&#246;ffentlichen. Im Idealfall erfolgt eine Verlinkung auf die Eintr&#228;ge in externen Registern wie dem Deutschen Register Klinischer Studien oder clinicaltrials.gov. So k&#246;nnten sich Forschende vor der Planung einer neuen Studie erkundigen, ob das Thema bereits bearbeitet wurde oder ob Kooperationsm&#246;glichkeiten mit anderen Abteilungen oder Kliniken bestehen. Eine Verkn&#252;pfung der Studien mit der Helios Bibliografie soll das Ganze abrunden.</Pgraph><Pgraph>Perspektivisch w&#228;re es ebenfalls denkbar, dass abgeschlossene Studien auf der Unternehmenswebseite pr&#228;sentiert werden. Dies w&#252;rde das oben beschriebene Vorhaben, Forschung bei Helios auch au&#223;erhalb des Unternehmens sichtbarer zu machen, bestens erg&#228;nzen. Allerdings gibt es hierf&#252;r noch kein Konzept. Das &#8222;Wie&#63;&#8220; m&#252;sste mit der Marketingabteilung der Helios Kliniken entworfen werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Pl&#228;ne f&#252;r die Zukunft">
      <MainHeadline>Pl&#228;ne f&#252;r die Zukunft</MainHeadline><Pgraph>Mit der Integration eines Studienregisters im Bibliotheksportal erhofft sich das Team eine st&#228;rkere Wahrnehmung der Dienstleistungen und Inhalte der Bibliothek, eine engere Zusammenarbeit mit Forschenden und dem HHI. Daher sind weitere Schritte in Richtung Forschungsdatenmanagement geplant, sobald das Studienverzeichnis im Bibliotheksportal integriert ist und die Bibliothek damit als Akteurin auf diesem Gebiet sichtbarer wird.</Pgraph><Pgraph>Da das HHI bereits eine sehr durchdachte und effiziente Infrastruktur rund um klinische Daten und medizinisch-klinische Forschung aufgebaut hat, w&#228;re eine weitere m&#246;gliche Dienstleistung der Bibliothek, &#252;ber die Services des HHI und der gemeinsamen Services des HHI und der Bibliothek zu informieren. Dazu k&#246;nnte der Newsletter der Bibliothek genutzt werden. Zus&#228;tzlich ist eine Zusammenarbeit mit dem Schwesterteam der Bibliothek, dem E-Learning Team, angedacht. Geplant sind Online-Schulungen, die Forschende &#252;ber die gute wissenschaftliche Praxis bei der Arbeit mit klinischen Daten und Forschungsdaten informieren. Weitere Themen f&#252;r Schulungen k&#246;nnten sein: Datenschutz bei klinischen Daten bzw. Forschungsdaten, Fair Data Principles usw.</Pgraph><Pgraph>Auf dem Pr&#252;fstand steht noch, ob es sinnvoll ist, Software zur Unterst&#252;tzung von Forschung mit Daten einzuf&#252;hren, wie eine Software zur Erstellung eines Datenmanagementplanes oder elektronische Laborb&#252;cher zur Dokumentation von Forschungsergebnissen. Denkbar w&#228;re auch eine Unterst&#252;tzung seitens der Bibliothek im Hinblick auf das Ver&#246;ffentlichen von klinischen Daten und Forschungsda<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>en, wobei auch hier die B&#252;ndelung verschiedener Teams (Datenschutz, Recht, IT, Forschung und Bibliothek) notwendig ist, um der Komplexit&#228;t von Gesundheitsdaten gerecht zu werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Mit dem oben beschriebenen Projekt rund um das Studienverzeichnis hat die Helios Zentralbibliothek den ersten Schritt zur Aufnahme des Themas klinische Daten, Forschungsdaten und Studienergebnisse in ihr Aufgabenspektrum getan. Vieles steht allerdings noch in den Sternen und es wird sich sicherlich in den n&#228;chsten Jahren zeigen, ob die Bibliothek es schafft, sich auf diesem Gebiet bei Helios als &#8222;Mitspielerin&#8220; zu etablieren. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Autorenschaft</SubHeadline><Pgraph>Beide Autorinnen waren zu gleichen Anteilen an der Publikation beteiligt.</Pgraph><SubHeadline>ORCIDs der Autorinnen</SubHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Liouba Popoff: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0009-0000-9779-4027">0009-0000-9779-4027</Hyperlink></ListItem><ListItem level="1">Diana Thiele: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0009-0009-2253-1498">0009-0009-2253-1498</Hyperlink></ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
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        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Verordnung (EU) 2016&#47;679 des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz nat&#252;rlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95&#47;46&#47;EG (Datenschutz-Grundverordnung)</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Verordnung (EU) 2016&#47;679 des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz nat&#252;rlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95&#47;46&#47;EG (Datenschutz-Grundverordnung). EUR-Lex; &#91;Stand 30.06.2023&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;eur-lex.europa.eu&#47;legal-content&#47;DE&#47;TXT&#47;&#63;uri&#61;CELEX:02016R0679-20160504</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;eur-lex.europa.eu&#47;legal-content&#47;DE&#47;TXT&#47;&#63;uri&#61;CELEX:02016R0679-20160504</RefLink>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Helios Health Institute</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Real World Evidence Generation &#38; Health Technology Assessment</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Helios Health Institute. Real World Evidence Generation &#38; Health Technology Assessment. &#91;Stand 28.06.2023&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.helios-health-institute.com&#47;wer-wir-sind&#47;rwe-hta</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.helios-health-institute.com&#47;wer-wir-sind&#47;rwe-hta</RefLink>
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