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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000581</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>Case Report</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren</Title>
      <TitleTranslated language="en">The visibility of the invisible</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Hock</LastnameHeading>
          <Firstname>Ramona</Firstname>
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        <Address>Helios Zentralbibliothek, Helios Kliniken GmbH, Friedrichstr. 136, 10117 Berlin, Deutschland<Affiliation>Helios Zentralbibliothek, Helios Kliniken GmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>ramona.hock&#64;helios-gesundheit.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">analogue and digital public relations</Keyword>
      <Keyword language="en">visibility</Keyword>
      <Keyword language="en">digital space</Keyword>
      <Keyword language="en">Helios Central Library</Keyword>
      <Keyword language="de">analoge und digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit</Keyword>
      <Keyword language="de">Sichtbarkeit</Keyword>
      <Keyword language="de">digitaler Raum</Keyword>
      <Keyword language="de">Helios Zentralbibliothek</Keyword>
      <SectionHeading language="de">AGMB-Jahrestagung in Bonn 2023</SectionHeading>
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    <DatePublished>20231219</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>23</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Bonn 2023: Zukunft - jetzt erst recht</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>31</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Helios Zentralbibliothek agiert seit mehr als 20 Jahren gr&#246;&#223;tenteils im digitalen Raum. Die Mitarbeiter:innen der Helios Kliniken Gruppe, derzeit etwa 76.000, k&#246;nnen von allen Standorten in Deutschland sowie von zu Hause aus die Bibliothek nutzen. Welche Herausforderungen es f&#252;r die Bibliotheksangestellten mit sich bringt, analoge und digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit &#252;ber einen so gro&#223;en Aktionsradius hinaus zu organisieren, welche Ma&#223;nahmen bisher ergriffen wurden und welche neu erdacht werden, wird in diesem Artikel vorgestellt. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The Helios Central Library has been operating largely in the digital space for more than 20 years. The employees of the Helios Kliniken Group, currently about 76,000, can use the library from all locations in Germany as well as from home. In this article, the challenges that library staff face in organizing analogue and digital public relations work over such a large distance, the measures that have been taken so far and new ones that are being thought of will be presented. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Bevor ich mich thematisch der Sichtbarkeit des Unsichtbaren widme, m&#246;chte ich Sie zun&#228;chst einladen, mit auf eine Reise zu gehen. Ich m&#246;chte Sie einladen, sich vor Ihrem inneren Auge eine Bibliothek vorzustellen. Eine Bibliothek, in der Sie sich genau in diesem Moment gern aufhalten m&#246;chten. Ich als Historikerin streife gern durch historische Bibliotheken, vorbei an in Leder gebundenen B&#252;chern. Sie k&#246;nnen sich aber auch in Ihre Bibliothek hineindenken, in der Sie sich jeden Tag aufhalten. Gehen Sie einmal die G&#228;nge entlang, streifen Sie mit Ihren Fingern &#252;ber die Buchr&#252;cken, ziehen Sie ein Buch Ihrer Wahl heraus und fangen Sie einfach an zu lesen. Das Buch gef&#228;llt Ihnen und Sie k&#246;nnen nicht aufh&#246;ren, darin zu bl&#228;ttern&#63; Wunderbar&#33; Lassen Sie sich auf einen Stuhl fallen und vertiefen Sie sich in die Lekt&#252;re. Genie&#223;en Sie den Moment; tauchen Sie komplett ein mit all Ihren Sinnen &#8230; </Pgraph><Pgraph>Doch die Reise in die Bibliothek ist in dem Moment zu Ende, in dem Sie Ihre Augen wieder &#246;ffnen. Dann verblassen die Erinnerungen auf Ihrer Netzhaut. Wie bei einem Computer, der heruntergefahren wurde und dessen Bildschirm nun schwarz ist. Genauso verh&#228;lt es sich mit einer im digitalen Raum existierenden Bibliothek. Eben noch war die Bibliothek mit all ihren Reizen verf&#252;gbar, doch nach dem Schlie&#223;en des Browsers und nach dem Herunterfahren des Computers bleibt keine Zeitschrift auf dem Schreibtisch zur&#252;ck und kein Buch f&#252;llt den Rucksack auf dem Heimweg. Die Online-Bibliothek und alle sich darin befindenden Medien werden unsichtbar. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliothek im digitalen Raum">
      <MainHeadline>Bibliothek im digitalen Raum</MainHeadline><Pgraph>In nahezu allen Bibliotheken kann das gleiche Bild beobachtet werden. Die Angebote elektronischer Medien werden ausgebaut und die Best&#228;nde wandern in den digitalen Raum. Regale werden nach und nach abgebaut. Dagmar H&#228;rter berichtete in ihrem Vortrag aus dem vergangenen Jahr von den neuen Lernumgebungen, die in der Bereichsbibliothek Medizin (SUB G&#246;ttingen) geschaffen werden <TextLink reference="1"></TextLink>. W&#228;hrend der F&#252;hrung in der Universit&#228;tsbibliothek in W&#252;rzburg bei der vergangenen AGMB-Tagung wurden die Stellen gezeigt, an der die Zeitschriftenregale bereits gewichen sind und die DVD-Regale sich im Abbau befinden. W&#228;hrend die Universit&#228;tsbibliotheken &#8211; gerade auch vor dem Hintergrund der sich ver&#228;ndernden Lernu<TextGroup><PlainText>mgeb</PlainText></TextGroup>ung und der Bereitstellung von Arbeitspl&#228;tzen &#8211; nach wie vor sichtbar sind, stehen die meisten Krankenhausbibliotheken in Hinblick auf Sichtbarkeit und Pr&#228;senz mit dem Ausbau der digitalen Medien vor gro&#223;en Herausforderungen. Diese Herausforderungen und die Pl&#228;ne, wie damit umgegangen werden kann, sollen Gegenstand dieses Artikels sein.</Pgraph><Pgraph>Die Helios Zentralbibliothek (HZB) hat ihren Sitz in Berlin. Von Berlin aus versorgt die Bibliothek derzeit 87 Standorte mit Literatur und Fachinformationen. Die Klinikstandorte verteilen sich auf das ganze Gebiet der Bu<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>desr<TextGroup><PlainText>epub</PlainText></TextGroup>lik Deutschland. Von Kiel im Norden bis M&#252;llheim im S&#252;den und von Krefeld im Westen bis Plauen im Osten haben alle etwa 76.000 Mitarbeiter:innen die M&#246;glichkeit, die Best&#228;nde der Unternehmensbibliothek zu nutzen. Diese Situation macht es erforderlich, die Inhalte fast ausschlie&#223;lich digital anzubieten. Allerdings f&#252;hrt die zentrale Versorgung dazu, dass in den Kliniken keine &#246;rtlichen Krankenhausbibliotheken mehr vorhanden sind. Es gibt keinen Raum, keine B&#252;cher und Zeit<TextGroup><PlainText>schrif</PlainText></TextGroup>tenb&#228;<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>de, die von der Existenz einer Bibliothek zeugen. Kein Poster an der Eingangst&#252;r zur Bibliothek macht auf die Services, die von den Bibliotheksmitarbeiter:innen angeboten werden, aufmerksam. Kein Buch muss zur&#252;ckgegeben werden und f&#252;hrt den:die Nutzer:in so unweigerlich in die Bibliothek und vielleicht zur Ausleihe weiterer B&#252;cher. Der Weg nach Berlin ist weit und nat&#252;rlich kommen die Helios Mitarbeiter:innen nicht vorbei, klopfen dort an die T&#252;r der Bibliothek und schlendern durch den kleinen Print-Bestand vor Ort. Die Realit&#228;t sieht anders aus: Die Bibliothek der Helios Kliniken Gruppe findet im digitalen Raum statt. Die Mitarbeiter:innen der Bibliothek agieren an ihren Schreibtischen in Berlin: Sie f&#252;llen die Webseite der Bibliothek (das Bibliotheksportal) mit Inhalten; sie l<TextGroup><PlainText>izen</PlainText></TextGroup>zieren E-Books und E-Journals, Datenbanken und Lernplattformen; sie erf&#252;llen Erwerbungsvorschl&#228;ge, Literaturbestellungen und unterst&#252;tzen bei der Nutzung des Bibliotheksportals und bei der Recherche im Discovery-System. Alle Services, die angeboten werden, k&#246;nnen nur aus der Ferne erfolgen: &#252;ber das Telefon, Videotelefonie, E-Mail, Kontaktformulare und Messenger-Dienst. Doch damit verschwinden auch die Bibliotheksmitarbeiter:innen hinter den schwarzen Bildschirmen, sobald das Telefonat beendet oder der Computer heruntergefahren wurde. Zudem ist die Bibliothek nur eine von vielen Anwendungen an den Rechnern der Mitarbeiter:innen f&#252;r die t&#228;gl<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>chen Aufgaben und privaten Ablenkungen. Eine Browserseite gleich neben der Wetter-App f&#252;r den Heimweg, dem Social-Media-Verlauf der letzten Stunden und den unz&#228;hligen Pushnachrichten, die t&#228;glich auf den Mobiltelefonen und Computern aufploppen. Der Computer muss erst gar nicht herunterfahren oder der Laptop geschlossen werden, um nur noch eine Erinnerung zu sein. Bibliotheken, die ihren Bestand und ihre Services haupts&#228;chlich digital anbieten, m&#252;ssen mit vielen Programmen und Ablenkungen konkurrieren, um sichtbar zu sein. Umso dringender ist es, als Bibliothek aktiv gesehen zu werden und in Erinnerung zu bleiben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zwei Dekaden &#214;ffentlichkeitsarbeit">
      <MainHeadline>Zwei Dekaden &#214;ffentlichkeitsarbeit</MainHeadline><Pgraph>Vor &#252;ber 20 Jahren wurde die Helios Zentralbibliothek aus einer Pr&#228;senzbibliothek heraus gegr&#252;ndet. Dem Engagement der Bibliotheksmitarbeiter:innen ist es zu verdanken, dass fortan die Helios Zentralbibliothek auch &#252;ber den Standort in Berlin-Buch hinaus f&#252;r alle Mitarbeiter:innen des Unternehmens zur Verf&#252;gung stand. Wie bereits erl&#228;utert, war es daher unverzichtbar, den digitalen Bestand der Bibliothek weiter auszubauen. Von Anfang an war es zudem notwendig, &#252;ber die eigenen Bibliotheksr&#228;ume in Berlin hinaus &#214;ffentlichkeitsarbeit zu organisieren, die auch in weit entfernten Standorten wirksam ist. So gab es in den letzten 20 Jahren viele Ideen und Ma&#223;nahmen, &#252;ber die die Bibliotheksmitarbeiter:innen mit den Nutzer:innen in Kontakt traten. Es wurden Tassen bedruckt, Wissens-Bistros ins Leben gerufen und von Standort zu Standort gereist, um Schulungen vor Ort abzuhalten &#8211; um nur einige Beispiele zu nennen. </Pgraph><Pgraph>Einige Ideen blieben Bestandteil der &#214;ffentlichkeitsarbeit der Bibliothek, andere verschwanden wieder aus dem Ma&#223;nahmenkatalog. Interessant zu beobachten ist, dass sich die &#214;ffentlichkeitsarbeit &#228;hnlich wie der Bestand der Bibliothek mit der Zeit immer mehr in den digitalen Raum verlagerte. Viele Ma&#223;nahmen wie Schulungen vor Ort erwiesen sich als zu arbeits- und kostenintensiv. Digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit &#252;ber Newsletter, Online-Kurse oder das Bibliotheksportal sind in der Umsetzung leichter zu realisieren und alle Mitarbeiter:innen k&#246;nnen gleichsam unabh&#228;ngig von Ort und Zeit erreicht werden. In den Jahren der Corona-Pandemie wurde es von einem auf den anderen Moment &#8222;normal&#8220;, an digitalen Fortbildungen teilzunehmen, Online-Seminare zu besuchen oder Online-Kurse zu absolvieren. Die HZB als eine O<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>line-Bi<TextGroup><PlainText>blio</PlainText></TextGroup>thek der fr&#252;hen Stunde nahm diese Entwicklung dankbar an und baute digitale Serviceangebote weiter aus. Bestehende Kurse wurden inhaltlich aktualisiert und in der Darstellungsform auf den neuesten Stand gebracht. Der seit 18 Jahren erscheinende monatliche Newsletter gewann noch gr&#246;&#223;ere Bedeutung, ist er doch f&#252;r die HZB ein wichtiges Sprachrohr, um mit den Mitarbeiter:innen des Unternehmens in Kontakt zu treten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Analoge oder digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit &#8211; der Mix macht&#8217;s">
      <MainHeadline>Analoge oder digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit &#8211; der Mix macht&#8217;s</MainHeadline><Pgraph>Eine Zielgruppe, die von den Kontaktbeschr&#228;nkungen besonders betroffen war, r&#252;ckte 2020 in den Fokus: die Auszubildenden in den Helios-eigenen Ausbildungszentren. Da unabh&#228;ngig von den besonderen Umst&#228;nden im Fr&#252;hjahr 2020 eine digitale Lernplattform f&#252;r die Auszubildenden lizenziert wurde, verlagerte sich die Einf&#252;hrung in das Produkt zwangsl&#228;ufig in den digitalen Raum. Ein Online-Kurs, der zeit- und ortsunabh&#228;ngig absolviert werden kann, wurde konzipiert; Online-Seminare wurden zur Einf&#252;hrung angeboten, Lehrkr&#228;fte geschult und Informationsmaterial zusammengestellt. Nach einiger Zeit &#246;ffneten die Ausbildungszentren wieder ihre T&#252;ren, doch der Weg zum digitalen Lernen war geebnet <TextLink reference="2"></TextLink>. Nun gilt es, die Auszubildenden auf diesem Weg weiter zu begleiten. </Pgraph><Pgraph>Bew&#228;hrt hat sich ein Mix aus analogen und digitalen bibliotheksp&#228;dagogischen Angeboten. Auf einer speziell f&#252;r die Lehrkr&#228;fte und Auszubildenden erstellten Webseite sind alle f&#252;r die Ausbildung und Lehre relevanten Fachi<TextGroup><PlainText>nformatio</PlainText></TextGroup>nen und Literatur zusammengefasst. So ist es f&#252;r die Lehrkr&#228;fte und Auszubildenden leicht, sich mit Fachinformationen, Literatur und Arbeitsmaterialien zu versorgen. Ein g&#228;ngiges bibliotheksp&#228;dagogisches Angebot &#8211; die Bibliotheksf&#252;hrung f&#252;r Sch&#252;ler:innen oder Studierende zu Beginn der Ausbildung &#8211; wurde durch Arbeits- und L&#246;sungsbl&#228;tter f&#252;r die Lehrkr&#228;fte, die zum Ausdrucken zur Verf&#252;gung stehen, erm&#246;glicht. Da die Bibliotheksmitarbeiter:innen selbst keine Bibliothekseinf&#252;hrung im klassischen Sinne anbieten k&#246;nnen, besteht so die M&#246;glichkeit, die Lehrkr&#228;fte als Multiplikator:innen zu gewinnen und ihnen Arbeitsmaterialien an die Hand zu geben, mit denen ganz einfach eine Einf&#252;hrung in die Bibliothek realisiert werden kann.</Pgraph><Pgraph>Arbeitsmaterialien werden entgegen der Praxis der letzten Jahre wieder analog zur Verf&#252;gung gestellt. So stehen Willkommensbrosch&#252;ren f&#252;r neue Mitarbeiter:innen oder die Starterhefte f&#252;r die &#196;rzt:innen in Weiterbildung (AiW) im digitalen Format im Intranet zum Download und zum Ausdruck bereit. An einigen Standorten wird gezielt mit gedruckten Informationsmaterialen gearbeitet, damit diese beispielsweise in der Kitteltasche schnell als Informationshilfe dienen. </Pgraph><Pgraph>Die Bibliotheksangestellten verlassen &#8211; ganz nach dem Motto &#8222;Gesichter erh&#246;hen die Sichtbarkeit&#8220; &#8211; ihre Schreibtische und gehen auf Fachtagungen und Kongresse des Unternehmens. Die Einf&#252;hrung neuer Produkte wird genutzt, um die Arbeit der Bibliothek vor einem gr&#246;&#223;eren Publikum vorzustellen. Potenzielle Multiplikator:innen werden direkt angesprochen, die Bibliotheksangestellten hospitieren in den Kliniken und besuchen Fortbildungen, um auf die HZB aufmerksam zu machen und &#8211; dieser Aspekt ist besonders wichtig &#8211; vor Ort die Menschen zu befragen, was sie speziell von der Bibliothek erwarten, welche Services sie ben&#246;tigen und welche Fachliteratur und Lernformate sie sich w&#252;nschen. So zeigt sich bei der engen Zusammenarbeit mit Vertreter:innen der Gruppe der &#196;rzt:innen in Weiterbildung, dass diese Gruppe ein hohes Interesse an E-Learning-Kursen hat. Durch den engen Austausch mit Vertreter:innen einzelner Gruppen und die Ausrichtung des Portfolios wird die Bibliothek hinsichtlich Fachinformationen, Literatur und Recherche als verl&#228;ssliche Begleiterin wahrgenommen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter:innen auch in Zukunft wissen, wie sie gesicherte Fachinformationen erhalten.</Pgraph><Pgraph>Aufmerksamkeit kann im Rahmen von Jubil&#228;en und Festen erreicht werden. Im letzten Jahr feierte die HZB das 20-j&#228;hrige Jubil&#228;um. &#220;ber 12 Monate begleiteten unterschiedliche Aktionen die Mitarbeiter:innen. Der Bestand der Bibliothek wurde sichtbarer gemacht und die historischen Ankerpunkte der letzten 20 Jahre wurden thematisiert. So manche:r Mitarbeiter:in schwelgte zusammen mit den Bibliotheksangestellten in Erinnerungen oder erfuhr von E-Books im Bestand, die er:sie dort niemals vermutete. Es kamen Mitarbeiter:innen mit ihrer Meinung &#252;ber die Bibliothek zu Wort und die Bibliotheksangestellten erz&#228;hlten von ihren Momenten der Bibliotheksnutzung. Mit einem Paukenschlag wurden die Feierlichkeiten mit einem Gewinnspiel inkl. eines attraktiven Preises beendet. </Pgraph><Pgraph>M&#252;hselig erscheint es mitunter, t&#228;glich Aufkl&#228;rungsarbeit zu leisten. Eine nicht zu vernachl&#228;ssigende Anzahl von Mitarbeiter:innen und sogar Kolleg:innen aus anderen Teams der Abteilung Zentraler Dienst Personalgewinnung und -entwicklung kennt die Bibliothek nicht oder wei&#223; zumindest nicht, welche Sch&#228;tze f&#252;r jede Art von T&#228;tigkeit im Unternehmen dort zu entdecken sind, welche Services angeboten werden und welche Vorteile sich f&#252;r die Mita<TextGroup><PlainText>rbeiter:in</PlainText></TextGroup>nen daraus ergeben k&#246;nnen. Aus diesem Grund wird von den Bibliotheksmitarbeiter:innen jeden Tag individuelle Aufkl&#228;rung geleistet, indem beispielsweise die Bibliothek in der Abteilung vorgestellt wird und Gelegenheiten genutzt werden, diese ins Gespr&#228;ch zu bringen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Grenzen digitaler &#214;ffentlichkeitsarbeit">
      <MainHeadline>Die Grenzen digitaler &#214;ffentlichkeitsarbeit</MainHeadline><Pgraph>Warum l&#228;uft digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit oft ins Leere oder bringt zumindest nicht die erhofften Erfolge mit sich&#63; Die Antwort ist so simpel wie frustrierend: Gehen Sie einmal in Gedanken zur&#252;ck zu einem Ihrer letzten Krankenhausaufenthalte &#8211; ob als Patient:in oder Besucher:in. Durchstreifen Sie die Krankenhausflure, &#246;ffnen Sie einmal ein Behandlungszimmer und besuchen Sie eine Station. &#220;berall werden Sie Computer und Tablets stehen und liegen sehen. Ein gro&#223;er Teil der Arbeit in einem Krankenhaus wird unterst&#252;tzt durch digitale Programme. Allerdings sind Computer und Tablets f&#252;r die Betreuung der Patient:innen vorgesehen, f&#252;r die Diagnose und Dokumentation. </Pgraph><Pgraph>Ist die &#214;ffentlichkeitsarbeit der Online-Bibliothek ausschlie&#223;lich digital, wird diese im Klinikalltag kaum sichtbar sein. Die Bibliothek ist nur eine &#8222;Nebenanwendung&#8220; im klinischen Alltag. Wenn &#252;berhaupt, k&#246;nnen nur kurze Recherchen in den Arbeitsalltag eingebaut werden. Berichte von Kolleg:innen aus den Kliniken zeigen, dass gerade der Informations&#252;berfluss &#252;ber den E-Mail-Ver<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>and dazu f&#252;hrt, dass die wenigsten E-Mails intensiv gelesen werden. Den Beitr&#228;gen &#252;ber das Intranet wird aufgrund von Zeitmangel selten gro&#223;e Aufmerksamkeit geschenkt. Digitale &#214;ffentlichkeitsarbeit ist unter diesen Umst&#228;nden kaum sichtbar und erzielt daher oft nur wenig Wirkung.</Pgraph><Pgraph>Die nur eingeschr&#228;nkte Messbarkeit von &#214;ffentlichkeitsarbeit &#8211; ob digital oder analog &#8211; erm&#246;glicht zudem kaum, erfolgreiche Ma&#223;nahmen zu erkennen. Neben den j&#228;hrl<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>chen (Counter-)Statistiken, die durch die Verlage zur Verf&#252;gung gestellt werden, stehen nur wenige M&#246;<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>lichkei<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>en zur Verf&#252;gung, aussagekr&#228;ftige Zahlen &#252;ber die Wirkung von &#214;ffentlichkeitsarbeit zu erhalten. Oft bleiben nur m&#252;ndliche Bekundungen und Lob von Nutzer:innen. An einzelnen Produkten kann anhand von Anmeldedaten oder Downloads abgelesen werden, ob eine Werbekampagne erfolgreich war und welche Ma&#223;nahmen eventuell auf andere Produkte &#252;bertragen werden k&#246;nnen. Doch handelt es sich immer um eine m&#252;hselige Auswertung von meist wenig aussagekr&#228;ftigen Zahlen, die mitunter nicht dazu dienen, R&#252;ckschl&#252;sse auf eine gelungene &#214;ffentlichkeitsarbeit zu schlie&#223;en.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das Comeback analoger &#214;ffentlichkeitsarbeit">
      <MainHeadline>Das Comeback analoger &#214;ffentlichkeitsarbeit</MainHeadline><Pgraph>Das Papier ist nicht so tot, wie es noch vor einigen Jahren prognostiziert wurde. Allerdings wird Papier eine andere Verwendung finden als zu der Zeit, als E-Journals, E-Books und digitale Datenbanken noch keinen Einzug in die Bibliothekslandschaft gehalten haben. Papier wird in Zukunft gerade in Hinblick auf die &#214;ffentlichkeitsarbeit ein wichtiges Medium sein. Zeitschriften und B&#252;cher werden immer weniger auf Papier gedruckt und die Bibliotheksregale f&#252;llen. Viola Vo&#223;, Fachreferentin in der Universit&#228;tsbibliothek M&#252;nster, berichtet, dass auch an gro&#223;en Universit&#228;tsbibliotheken die Zahlen der elektronischen Neuerwerbungen die der gedruckten weit &#252;bersteigen (2021: 47.000 gedruckte und 373.000 elektronische Medien) (<TextLink reference="3"></TextLink>, S. 12). Papier wird das Medium sein, um auf E-Books, E-Journals, digitale Datenbanken und Fortbildungen aufmerksam zu machen. Es wird dazu genutzt, um Informationskompetenz zu vermitteln. Die Frage wird sein, wie sich die Nutzer:innen kompetent in der Online-Bibliothek bewegen, welche m&#246;glichen H&#252;rden der Nutzung sie &#252;berwinden m&#252;ssen und wie die Bibliotheksangestellten mit den Nutzer:innen in Kontakt treten und Hilfe anbieten. </Pgraph><Pgraph>Ein Kollege aus der HZB hospitierte im letzten Jahr in einem Helios-Maximalversorger. Er war vor Ort, um den Arbeitsalltag auf verschiedenen Stationen ken<TextGroup><PlainText>nen</PlainText></TextGroup>zule<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>nen und mit den Menschen im Klinikalltag in Kontakt zu kommen. Neben den zahlreichen Eindr&#252;cken, die er dort sammelte, konnte er mit einigen Mitarbeiter:innen &#252;ber deren Nutzung der Bibliothek und ihre W&#252;nsche ins Gespr&#228;ch kommen. Viele Kolleg:innen berichteten, dass sie die Bibliothek nur gelegentlich nutzen, da ihnen die Zeit im Arbeitsalltag fehlt oder sie schlicht nicht wissen, welche Inhalte ihnen die Fachbibliothek bietet. Ein daraus entstandenes Pilotprojekt wird derzeit in zwei Kliniken getestet. Unterst&#252;tzt durch das Feedback einiger Verantwortlicher der Intensivstation wurde ein Flyer f&#252;r die I<TextGroup><PlainText>nten</PlainText></TextGroup>sivpflege konzipiert. Dieser DIN A5-Flyer enth&#228;lt ein<TextGroup><PlainText>e k</PlainText></TextGroup>urze Beschreibung, wie die Bibliothek auch von e<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>nem privaten Mobiltelefon oder Tablet aufgerufen werden kann. Den Blickfang bilden die Cover ausgew&#228;hlter E<TextGroup><PlainText>-</PlainText></TextGroup>Books und E-Journals f&#252;r die Intensivpflege, die jeweils mit einem QR-Code versehen sind. Sobald die Mitarbeiter:innen einen Flyer auf dem Kaffeetisch im Pausenraum, dem Stationszimmer oder durch eine:n Kolleg:in erhalten und in die H&#228;nde nehmen, k&#246;nnen sie mithilfe des QR-Codes direkt auf das E-Book oder das E-Journal zugreifen. Sie ben&#246;tigen zum Einstieg in die Bibliothek somit zun&#228;chst keine Recherchef&#228;higkeiten und kein Vorwissen dar&#252;ber, welche Titel f&#252;r das eigene T&#228;tigkeitsfeld &#252;berhaupt zur Verf&#252;gung stehen. Der Flyer ersetzt das eingangs beschriebene Schlendern durch die Bibliotheksregale, den Griff nach einem interessant klingenden Titel, das Durchbl&#228;ttern eines Buches und vielleicht das kurze Eintauchen in einen Artikel. &#220;ber den QR-Code werden die Anzahl der Zugriffe gez&#228;hlt. Das erm&#246;glicht, die Qualit&#228;t der Flyer und die Auswahl der Titel zu messen und ggf. zu verbessern. Nicht jede:r einzelne Nutzer:in muss somit die H&#252;rde der Recherche im Bibliothekskatalog nehmen, um f&#252;r die eigene Berufsgruppe interessante E-Books, E-Journals oder Datenbanken kennenzulernen. Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Nutzer:innen die Kompetenz entwickeln, mit Informationen, welche die Online-Bibliothek zur Verf&#252;gung stellt, zu arbeiten (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 63). Ist das Interesse erst einmal geweckt, wird hoffentlich die Neugier auf mehr Fachliteratur die Mitarbeiter:innen in die digitalen R&#228;ume der Bibliothek f&#252;hren. Dort, im digitalen Bibliotheksraum, erwarten die Bibliotheksmitarbeiter:innen bereits die Nutzer:innen, um sie mit allen Services und Angeboten der Bibliothek zu empfangen. Mithilfe der Services und Beratungen durch die Bibliotheksangestellten erlangen die Nutzer:innen nach und nach die Informationskompetenz, die sie f&#252;r das lebenslange Lernen ben&#246;tigen.</Pgraph><Pgraph>Derzeit r&#252;cken in der Abteilung Zentraler Dienst Personalgewinnung und -entwicklung, zu der auch die HZB geh&#246;rt, die einzelnen Zielgruppen wieder mehr in den Fokus. Auch wenn &#252;ber allgemeine Newsletter und Beitr&#228;ge im Intranet eine weitaus gr&#246;&#223;ere Anzahl von Mitarbeiter:innen erreicht wird, kann die meist m&#252;hselige &#8222;Ein<TextGroup><PlainText>z</PlainText></TextGroup>elbe<TextGroup><PlainText>treu</PlainText></TextGroup>ung&#8220; eine engere Bindung aufbauen und gezielte &#214;ffentlichkeitsarbeit erfolgreicher sein. In einem derzeit laufenden Projekt werden Poster konzipiert, die in den Kliniken auf die zielgruppenspezifischen (digitalen) Angebote aufmerksam machen sollen. Webseiten im Intranet f&#252;r die Unterst&#252;tzung bei der Nutzung von digitalen Tools werden ausgearbeitet und je nach Anforderungen weiter ausgebaut und angepasst. </Pgraph><Pgraph>Eine weitere Idee ist es, sogenannte &#8222;Tage der &#8230;&#8220; ins Leben zu rufen, die zusammen mit anderen Teams genutzt werden, um auf Fortbildungen, Fachinformationen und spezielle Angebote im Unternehmen aufmerksam zu machen und zur Teilnahme und Nutzung anzuregen. Diese Anl&#228;sse erm&#246;glichen es, mit den Kolleg:innen in den Kliniken in Kontakt zu treten und die Kommunikation zu verst&#228;rken. Durch direkte Kommunikation werden Informationen dazu gesammelt, welche Literatur von den Nutzer:innen ben&#246;tigt und mit welchen Inhalten neue Kolleg:innen gewonnen werden k&#246;nnen oder welche Services noch fehlen und etabliert werden sollten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Der Wunsch nach digitalen Inhalten wurde gerade in der Zeit der Corona-Pandemie immer gr&#246;&#223;er. Der schnelle Klick, den Suchmaschinen suggerieren und teilweise erm&#246;glichen, soll auch w&#228;hrend der Arbeitszeit den Alltag erleichtern. Der Bestand der Helios Zentralbibliothek bietet den Mitarbeiter:innen die M&#246;glichkeit, sich schnell mit gesicherten Fachinformationen zu versorgen. Doch die Mitarbeiter:innen k&#246;nnen erst dann die Suche im Discovery-System&#47;Bibliotheksportal allgemeinen Suchma<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>chinen vorziehen, wenn sie &#252;ber die Existenz der Fachbibliothek im Unternehmen Kenntnis haben sowie gewisse Recherchekompetenzen besitzen. Die Daseinsberechtigung der Bibliothek h&#228;ngt von ihrem Nutzen ab. Die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung wird von einer Fachbibliothek im Unternehmen unterst&#252;tzt und die einzelnen Mitarbeiter:innen ben&#246;tigen gesicherte Informationen f&#252;r ihren beruflichen Alltag und ihre eigene Fortbildung. Es bedarf daher einer aktiven und weit umfassenden &#214;ffentlichkeitsarbeit sowie der Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz. Darauf m&#252;ssen die bibliotheksp&#228;dagogischen Angebote der HZB ausgerichtet sein.</Pgraph><Pgraph>Gerade bei einer in Hinblick auf Informations- und Me<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>ienkompetenz, (fachliche) Bed&#252;rfnisse, (fachliche) Notwendigkeit sowie intrinsische Lernmotivation so heterogenen Gruppe von Mitarbeiter:innen ist es von gro&#223;er Bedeutung, wie die Bibliothek mit den derzeitigen und potentiellen Nutzer:innen in Kontakt tritt: Welche Einstiege den Mitarbeiter:innen des Unternehmens angeboten werden, den digitalen Raum der Bibliothek kennenzuler<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>en und zu nutzen, aber auch, wie die Bi<TextGroup><PlainText>bliot</PlainText></TextGroup>heksmi<TextGroup><PlainText>tar</PlainText></TextGroup>beiter:innen den Nutzer:innen in diesem digitalen Raum begegnen. Es m&#252;ssen Strategien entwickelt werden, in der Welt des (digitalen) Informations&#252;berflusses und der medialen Ablenkung sichtbar zu sein&#47;zu bleiben. Dadurch kann sichergestellt werden, dass &#196;rzt:innen, Pflegekr&#228;fte, Auszubildende, Verwaltungsangestellte und alle anderen im Unternehmen T&#228;tigen auch in Zukunft wissen, wie sie gesicherte Fachinformationen erhalten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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DOI: 10.3205&#47;mbi000547</RefTotal>
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